Verkehrsbehinderungen

Lkw-Anhänger kippt bei Unfall auf der A 40 auf die Seite

Der Anhänger eines Lasters ist auf der A40 bei Mülheim umgekippt. Die Zugmaschine verkeilte sich an der Mittelleitplanke.

Foto: Rene Anhuth / ANC-NEWS

Der Anhänger eines Lasters ist auf der A40 bei Mülheim umgekippt. Die Zugmaschine verkeilte sich an der Mittelleitplanke. Foto: Rene Anhuth / ANC-NEWS

Mülheim.   Lkw-Fahrer verliert in Höhe der Anschlussstelle Mülheim-Dümpten die Kontrolle über sein Gespann. Autobahn ist wieder freigegeben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die A 40 musste nach einem schweren Alleinunfall in Höhe der Anschlussstelle Dümpten am Montag für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Duisburg gesperrt werden. Nach Angaben der Autobahnpolizei hatte ein 38-jähriger Lkw-Fahrer am Montag um kurz nach 11 Uhr in der dortigen Linkskurve auf dem rechten Fahrstreifen aus noch unklarer Ursache die Kontrolle über sein Gespann verloren, war ins Schleudern geraten und schließlich in die Mittelleitplanke geprallt.

Bei der heftigen Kollision nahe der Auffahrt stürzte der Hänger auf die Seite und blockierte die beiden Richtungsfahrbahnen, die Zugmaschine kam entgegen der Fahrtrichtung teilweise auf der Leitplanke und dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Unfall hätte ein noch weit schlimmeres Ende nehmen können, wenn der Laster bis auf die Gegenfahrbahn durchgebrochen wäre.

Auch der Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Das Gespann hatte keine Ladung an Bord. Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr in Dümpten von der A 40 ab. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich äußerst aufwändig.

Polizei schätzt entstandenen Sachschaden auf rund 80.000 Euro

Aus der Zugmaschine waren nach dem Unfall Betriebsstoffe ausgetreten, die die Feuerwehr aufnahm. Auch die Leitplanke wurde beschädigt. Der aus Castrop-Rauxel stammende Fahrer hat leichte Verletzungen erlitten. Der Mann wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf 80.000 Euro.

Der Verkehr staute sich nicht nur auf der Autobahn auf mehreren Kilometern, auch auf innerstädtischen Straßen stockte es an der Grenze zwischen Oberhausen und Mülheim. Ortskundigen Autofahrer empfahl der Landesbetrieb Straßen.NRW, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren. Erst gegen 16.30 Uhr konnten alle Fahrbahnen wieder freigegeben werden, rund anderthalb Stunden früher als zunächst prognostiziert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Mehr zum Thema
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik