Kunstmuseum

Kunstmeisterwerke aus Mülheim kommen in Ostfriesland gut an

In der Kunsthalle in Emden sind derzeit die Bilder der Sammlung Ziegler aus Mülheim zu sehen.

In der Kunsthalle in Emden sind derzeit die Bilder der Sammlung Ziegler aus Mülheim zu sehen.

Foto: Stiftung Sammlung ziegler

Meisterwerke aus der Sammlung Ziegler sind nun in der Emdener Kunsthalle zu sehen. Die Bilder von Nolde, Marc und Co. ziehen viele Besucher an.

Mülheim . Ein großer Erfolg war die Ausstellung „Die Stille im Lärm der Zeit“ schon 2010 in Mülheim. Aber auch in Halle und Emden, wo 100 Meisterwerke aus der Sammlung Ziegler in diesem Jahr gezeigt werden, stößt die Schau auf großes Interesse.

In Halle, in der Moritzburg, kamen im Frühjahr über 20.000 Besucher, um sich die Bilder von August Macke, Emil Nolde, Franz Marc und anderen bekannten Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts anzuschauen. In Emden zählte man zwischen dem 25. Mai und dem 14. Juli insgesamt 16.630 Besucher. „Das ist ein enormer Erfolg – zumal die Ausstellung ja noch bis zum 25. September läuft und noch viele dazukommen werden“, sagt Dr. Michael Kuhlemann, Kurator und Vorstandsmitglied der Stiftung Sammlung Ziegler.

Ausstellung in Emden läuft noch bis 25. September

Sogar der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil sei zu Gast in der Kunsthalle Emden – auch Henri-Nannen-Museum genannt – gewesen und habe sich die Zeugnisse des Expressionismus und der klassischen Moderne von Museumsleiter Dr. Stefan Borchardt näher erläutern lassen; er wurde von Bundes- und Landtagsabgeordneten begleitet.

Die beiden Ausstellungen, die bewusst in der Sanierungsphase des Mülheimer Kunstmuseums stattfinden, sind laut Stiftung eine gute Chance, auf den Sammlungsbestand der Sammlung Ziegler aufmerksam zu machen. Anfragen zu Einzelleihgaben gab es in der Vergangenheit immer wieder.

Stiftung will auf Sammlungsbestand aufmerksam machen

35 der 100 verliehenen Arbeiten wurden, bevor sie ausgeliehen wurden, von Restauratoren (leicht) aufgearbeitet. Im Herbst müssen die Werke wieder ins Depot, da sie zum großen Teil sehr lichtempfindlich sind. Nach der Ruhezeit sollen sie dann wieder im Museum in der Alten Post präsentiert werden.

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