Kolping

Kolping steht seit 60 Jahren für Religion, Bildung, Familie

Zum großen Kinder- und Bürgerfest samt Umzug lud die Kolpingfamilie auch in diesem Jahr wieder auf die Heimaterde. Das Bild entstand im September.

Zum großen Kinder- und Bürgerfest samt Umzug lud die Kolpingfamilie auch in diesem Jahr wieder auf die Heimaterde. Das Bild entstand im September.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Die Mülheimer Kolpingfamilien feierten das 60-jährige Bestehen auf der Heimaterde. Auch junge Christen engagieren sich in dem offenen Verband.

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Mit einem Gottesdienst und einer Gedenkstunde haben 180 Kolpinggeschwister am Sonntag in der Kirche und dem Gemeindesaal von St. Theresia auf der Heimaterde an den 206. Geburtstag des Gesellenvaters Adolph Kolping erinnert und das 60-jährige Bestehen ihres Bezirksverbandes gefeiert.

Mit Zitaten Kolpings hatte der Präses des Bezirksverbandes, Pastor Herbert Rücker, in seiner Predigt die Aktualität der Botschaft Kolpings dargestellt, die bis heute in der christlich-sozial motivierten Arbeit des Kolpingwerkes in Gesellschaft und Kirche wirkt. Religion, Bildung, Familie, soziales- und gesellschaftspolitisches Engagement und internationale Zusammenarbeit sind die tragenden, Säulen der Arbeit, die in Mülheim von derzeit 400 Kolpinggeschwistern geleistet wird, die sich in vier Kolpingfamilien organisieren.

Mülheimer Student tritt in die Fußstapfen seiner Eltern und Großeltern

„Wir laden zu Vorträgen, gesellschaftspolitischen Informationsveranstaltungen und Bildungsreisen ein, wir unterstützen mit Eine-Welt-Aktionen die Entwicklungshilfe von Kolping international. Wir organisieren Familientage, ein großes Kinderfest oder laden auch zu Karnevalsveranstaltungen ein“, zeigte der Vorsitzende des mitgliederstärksten Kolpingfamilie Heimaterde-Zentral, Andreas Pöhlmann, das breite Spektrum der örtlichen Aktivitäten. „Unsere Gemeinschaft hat meinen christlichen Glauben erweitert und mich dazu motiviert, auch etwas für andere zu tun und nicht nur um mich selbst zu kreisen. Unsere Gemeinschaft fördert vor Ort und international die Hilfe zur Selbsthilfe“, begründet der 21-jährige Student Maximilian Prions sein Engagement bei Kolping, mit dem er in die Fußstapfen seiner Eltern und Großeltern tritt.

Für andere Menschen in Mülheim etwas bewegen

„Weil es mir selbst sehr gut geht, möchte ich zusammen mit anderen für Menschen etwas bewegen“, erklärt der Sprecher des Leitungsteams, Heribert Markoni, warum er vor 15 Jahren zum Kolpingbruder wurde. Als Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit hat Markoni täglich mit den sozialen Schattenseiten unserer Gesellschaft zu tun. „Ich habe oft gedacht, bleibst du heute mal zuhause, wenn Kolping zu einer Veranstaltung einlädt. Doch ich bin immer wieder hingegangen und bin fast immer klüger und bereichert nach Hause gekommen“, sagt Markonis Vorgänger Theo Niess, der als Pfadfinder vor 60 Jahren zu Kolpings kam und am Sonntag zusammen mit zehn anderen Kolping-Jubilaren für langjährige und aktive Treue zum auch für Nicht-Katholiken offenen Verband geehrt wurde.

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