Stadtentwicklung

Innovation-City: Nun sollen die Dümptener Vorschläge machen

Bewohner des Dümptener Quartiers können Verbesserungsvorschläge für die Nachbarschaft machen und am Stadtteilkonzept mitarbeiten.

Foto: Innovation-City

Bewohner des Dümptener Quartiers können Verbesserungsvorschläge für die Nachbarschaft machen und am Stadtteilkonzept mitarbeiten.

Mülheim.  Die Bürgerbefragung zum Innovation-City-Konzept startet am Montag. Bewohner können Wünsche äußern, was sich verbessern sollte.

Am Montagf, 12. März, startet die Bürgerbefragung im Quartier. In der Konzeptphase zu Innovation-City wollen die Projektbegleiter wesentliche Informationen zu den Gebäuden sowie zu den Interessen und gewünschten Hilfestellungen der Bewohner gewinnen. Dies geschieht über eine Online-Befragung, die die Innovation-City Management GmbH (ICM) in Abstimmung mit der Stadt entwickelt hat. Künftig können sich alle Bewohner im Quartier aktiv an der Konzepterstellung beteiligen.

„Alle Einwohner im Quartier sollen die Chance bekommen, sich in den Innovation-City-Prozess mit einzubringen. Gerade für das Aktivierungs- und Beteiligungskonzept ist es entscheidend zu wissen, welche Themen im Quartier Dümpten besonders wichtig sind“, erklärt Jan Küppers, Projektleiter Marketing und Kommunikation der ICM. „Die Themen werden dann in den Konzepten berücksichtigt.“

Energetische Modernisierung und Stromsparen

Die Bewohner des Stadtteils spielen in der Innovation-City-Konzepterstellung eine besondere Rolle: Sie kennen ihr Umfeld am besten und können aufzeigen, wo in der Nachbarschaft gehandelt werden soll. Darüber hinaus ist es wichtig, sowohl von Gebäudeeigentümern als auch von Mietern zu erfahren, wie sie bei der energetischen Modernisierung ihrer Häuser oder beim Stromsparen unterstützt werden können.

In der Befragung werden neben allgemeinen Informationen zum Befragten auch Daten zu den bewohnten Gebäuden und dem Stadtteil erfasst. Dazu erhalten Gebäudeeigentümer und Mieter noch einige spezielle Fragen.

Konzepte mit Hilfe der Bewohner verwirklichen

Die erhobenen Daten werden anonym behandelt. Eine Abfrage des Namens oder der Hausnummer erfolgt nicht. Lediglich die Nennung der Straße ist notwendig, um festzustellen, ob die Teilnehmenden wirklich im Projektgebiet wohnt. Um welches Gebiet es genau geht, sehen die Bürger auf einer Karte, die neben der Befragung abgebildet ist.

In den nächsten Monaten entwickelt die ICM in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung, den Stadtwerken und weiteren Akteuren aus der Kommune und dem Stadtteil ein integriertes Quartierskonzept für Dümpten. Darin sind Bausteine enthalten, die für eine erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzaktivitäten und eine ganzheitliche Quartiersentwicklung notwendig sind.

Zusätzlich zur Grundlagenermittlung stehen das energetische Sanierungskonzept und das Energieversorgungskonzept im Zentrum dieser fachplanerischen Arbeit. Gleichzeitig werden für das gesamte Quartier ein Akteursaktivierungs- und Kommunikationskonzept entwickelt. Das soll später mit Hilfe der Bewohner auch verwirklicht werden. Aber ohne Vorschläge geht das nicht.

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