Klima

Hochwasser: Fridays-for-Future mahnt in Mülheim

Auf der Mülheimer Schloßstraße demonstrierten Fridays For Future im März für Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze.

Auf der Mülheimer Schloßstraße demonstrierten Fridays For Future im März für Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Auf dem Mülheimer Kurt-Schumacher-Platz wollen Fridays-for-Future am Freitag für „tiefgreifenden Klimaschutz“ werben. Los geht es um 16 Uhr.

Unter dem Motto „Die Klimakrise ist Jetzt“ ruft Fridays for Future in Mülheim und anderen Städten dazu auf, „die Lage endlich ernst zu nehmen“. Die Kundgebung startet am Freitag auf dem Kurt-Schumacher-Platz in der Mülheimer Innenstadt um 16 Uhr.

Mülheimer Fridays-for-Future-Gruppe kritisiert zögerliche Klima-Politik

Spätestens seit den Bildern aus Erftstadt, Stolberg und anderen Orten sollte aus Sicht der Aktivisten klar sein: Die Klimakrise ist auch hierzulande mit voller Wucht angekommen. Fridays for Future sieht die Regierung jetzt in der Verantwortung, das Thema Klimaschutz aufrichtig und tiefgreifend anzugehen.

Sie kritisieren, dass sich in Nordrhein-Westfalen unter Armin Laschet nicht viel getan habe, und sehen etwa den Ausbau an Windrädern ausgebremst und die besonders klimaschädliche Braunkohle-Tagebaue noch zu lang – bis 2038 – in Betrieb.

Die Kundgebung, an der Fridays-for-Future-Gruppen aus Mülheim, Duisburg, Essen, Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen beteiligt sind, ist Teil eines bundesweiten Aktionstags. Das Thema: Die Folgen der Erderhitzung. Für die Zukunft bereiten die Aktivisten weitere Aktionstage vor, denn sie rechnen mit einer Häufung von Umweltkatastrophen durch Extremwetter – diese seien eine der vielen Konsequenzen des Klimawandels.

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