Gewerkschaft

Gewalt gegenüber Pflegekräften: Verdi bietet Unterstützung

Im Pflegealltag geht es nicht immer friedlich zu. Über Gewalt gegenüber Pflegekräften wird aber selten offen gesprochen.

Im Pflegealltag geht es nicht immer friedlich zu. Über Gewalt gegenüber Pflegekräften wird aber selten offen gesprochen.

Foto: Jens Kalaene / picture alliance / dpa

Mülheim.  An zwei Terminen bietet die Gewerkschaft Verdi Beratung an - für Pflegekräfte, die von Gewalt betroffen sind. Wo finden sie Unterstützung?

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Über Gewalt gegenüber Pflegekräften möchte der Verdi-Bezirk Ruhr-West informieren. Zwei Termine in Oberhausen und Essen sind geplant, an denen sich auch Betroffene aus Mülheim beraten lassen können.

Die Gewerkschaft sieht großen Informations- und Gesprächsbedarf, wenn es um Gewalt geht, die von Pflegebedürftigen in Altenheimen, bei ambulanten Diensten und in der Behindertenhilfe gegenüber Pflegekräften ausgeübt wird. Empfehlungen und gegebenenfalls auch Rechtsschutz, bietet Verdi an zwei Terminen an: am Montag, 20. Januar, im DGB-Haus in Essen (Teichstraße 4a) und am Donnerstag, 23. Januar, im DGB-Haus Oberhausen (Friedrich-Karl-Straße 24). Die Beratung läuft jeweils von 17 bis 19 Uhr.

Besonders schwierige Situation in der ambulanten Pflege

Wann es sich lohnt, den juristischen Weg zu beschreiten, erläutert Rechtsanwalt Markus Neuhaus in einem Kurzvortrag. Was der Gesetzgeber über die Berufsgenossenschaft tun kann, wird in einem Info-Block dargestellt. „Besonders schwierig ist die Situation in der ambulanten Pflege, da die Pflegekräfte mit den Patienten oft alleine sind“, erläutert Björn Jadzinski, der bei Verdi für den Bereich Pflege zuständig ist.

Um kurze Anmeldung zu den Info-Veranstaltungen wird gebeten, entweder Mail an fb03.ruhr-west@verdi.de oder per SMS an 0160-4328985.

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