Gemeinschaftssinn erblüht in der Oase Unperfekt

An der Oberhausener Straße unmittelbar hinter der A 40 gedeiht die kulturelle Vielfalt. Die Oase Unperfekt, ein Gemeinschaftsgarten in Styrum, hat der Mülheimer Künstler Heiner Schmitz an der kleinsten Wurzel des gegenseitigen Miteinanders festgemacht. An dem erfolgreichen Projekt will er „einfach zeigen, dass Gartenarbeit ganz unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu einem persönlichen Austausch zusammenbringt“, sagt Heiner Schmitz.

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An der Oberhausener Straße unmittelbar hinter der A 40 gedeiht die kulturelle Vielfalt. Die Oase Unperfekt, ein Gemeinschaftsgarten in Styrum, hat der Mülheimer Künstler Heiner Schmitz an der kleinsten Wurzel des gegenseitigen Miteinanders festgemacht. An dem erfolgreichen Projekt will er „einfach zeigen, dass Gartenarbeit ganz unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu einem persönlichen Austausch zusammenbringt“, sagt Heiner Schmitz.

Ob Christen, Muslime, Buddhisten oder Menschen anderer Glaubensrichtungen: Die häufigen Zusammenkünfte bei der Gartenarbeit dienten dazu, sich besser kennenzulernen und dem Anderen zu helfen. „Zumal auch Dinge angepflanzt werden, die man hier noch nicht kennt, aber für einen Garten beispielsweise von Türken oder Tamilen ganz wichtig sind.“ Den interkulturellen Garten hat der Fotograf über ein Jahr lang dokumentarisch begleitet. Am morgigen Mittwoch, 12. Juli, 19 Uhr, wird in der Feldmann-Stiftung, Augustastraße 108-114, die Fotoausstellung „Oase Unperfekt – Kulturelle Vielfalt und Gartenfreude in Styrum“ eröffnet. Entstanden ist zudem ein 52-seitiges Begleitheft, das während der Ausstellung ausliegt. Ende März 2016 begann Schmitz mit dieser Dokumentation, die ihn im Laufe der darauffolgenden 14 Monate etwa 40 Mal in die Oase Unperfekt führte. Die entstandenen Aufnahmen beschreiben nicht nur die gemeinsame Gartenarbeit von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, sondern auch den durch die verschiedenen Jahreszeiten bestimmten Eindruck dieses Gemeinschaftsgartens.

Ein weiterer Aspekt ist das große Interesse in der Styrumer Nachbarschaft, das durch Besuche von Schulklassen, Flüchtlingen aus der Talentwerkstatt Styrum, Kindergarten- und Seniorengruppen deutlich wird. Das Engagement einzelner Pächter und vor allem der Mülheimer Initiative für Klimaschutz durch Workshops und kleinere Veranstaltungen führt häufig Menschen in den Gemeinschaftsgarten.

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