Flughafen-Erweiterung wird erörtert

Die Düsseldorfer Bezirksregierung kündigt den 13. Februar, 10 Uhr, als Termin für eine Erörterung zur geplanten Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf an.

Die Düsseldorfer Bezirksregierung kündigt den 13. Februar, 10 Uhr, als Termin für eine Erörterung zur geplanten Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf an.

Behandelt werden sollen an diesem Tag die Einwendungen und Stellungnahmen zum Planfeststellungsverfahren für die Kapazitätserweiterung. Der Termin wird in der Messehalle 1 auf dem Gelände der Düsseldorfer Messe, Rotterdamer Straße/ Ecke Stockumer Kirchstraße, stattfinden (Messe-Eingang Süd).

Der Termin ist allerdings nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind laut Bezirksregierung neben Vertretern des Flughafens, den Fachbehörden und den Trägern öffentlicher Belange die Einwender, deren gesetzliche Vertreter oder Bevollmächtigte, sowie auch betroffene Bürger aus den Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Moers, Mülheim, Neuss, Ratingen, Tönisvorst und Willich. Die Teilnahmeberechtigung werde am Eingang kontrolliert, heißt es. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist vorzuzeigen (zum Beispiel Personalausweis, Reisepass, Führerschein).

Über die Zulassung von Medienvertretern entscheide der Verhandlungsleiter in Absprache mit den anwesenden Teilnahmeberechtigten. Bild- und Tonaufnahmen sind während des Termins nicht gestattet. Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens ist die Erweiterung des Flughafens. Insbesondere die Erhöhung der Flugbewegungen in nachfragestarken Zeitstunden am Tage wie auch die Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten beider Start- und Landebahnen zur Abwicklung des Verkehrsaufkommens sind umstritten. Bei der Öffentlichkeitsbeteiligung haben rund 40 770 Bürger Einwendungen erhoben, mehr als 1000 davon haben sich sowohl in Listen als auch zusätzlich durch eine individuelle Einwendung geäußert. Die Zahl der Bürger, die eine individuelle Einwendung abgegeben haben, liegt bei 13 356, davon nur 70 befürwortend. 46 Behörden haben sich zum Vorhaben geäußert.

Die Einwender haben bei der Erörterung nochmals die Gelegenheit, sich mündlich zu äußern, ihre bereits schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken zu erläutern und zu diskutieren.

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