Flut-Folgen

Evakuierung beendet: Mülheimer Altenheimbewohner sind zurück

Rund 110 Bewohnerinnen und Bewohner des Mülheimer Franziskushauses können nach der Evakuierung zurückkehren. Das Team begrüßt sie mit Rosen.

Rund 110 Bewohnerinnen und Bewohner des Mülheimer Franziskushauses können nach der Evakuierung zurückkehren. Das Team begrüßt sie mit Rosen.

Foto: Contilia

Mülheim.  Das Mülheimer Franziskushaus hat seine evakuierten Bewohner wieder. Einem anderen Altenheim in großer Not wurden Hygieneartikel gespendet.

Seit Mittwochmittag ist das Mülheimer Franziskushaus wieder voll. 109 alte Menschen, die wegen des Hochwassers evakuiert werden mussten, wurden zurückgebracht. Der zweite Riesenumzug innerhalb weniger Tage musste gestemmt werden.

Zweiter riesiger Umzug im Mülheimer Altenheim

Da die Bewohner auf verschiedene Einrichtungen und mehrere Städte verteilt waren, kamen auch die Helfer aus allen Richtungen. 29 Senioren habe allein die Feuerwehr Essen transportiert, berichtet Katja Grün, Sprecherin der Contilia, die das Altenheim am Luisental betreibt. Acht Personen holte die Mülheimer Feuerwehr aus dem St. Marien-Hospital ab.

Im Franziskushaus, das nahe an der Ruhr liegt, war der Keller vollgelaufen, ebenso die Aufzüge, ohne die es in einem Pflegeheim kaum geht. Telefon, Rufanlage, Strom, Gas mussten abgeschaltet werden. Mittlerweile funktioniert nach Auskunft der Contilia alles wieder, bis auf einen Warmwasserkessel. „Es können also nicht alle gleichzeitig duschen.“

Andere Altenheime sind gerade weitaus schlimmer dran. Einem Haus in Leverkusen-Opladen, in dem die Flut dringend benötigtes Material zerstört hat, spendete das Mülheimer Franziskushaus eine große Menge Hygieneartikel.

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