Erster „Christopher Street Day“

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Um Offenheit, Toleranz und Solidarität zu zeigen, hisst die Stadt Mülheim zum „Christopher Street Day“ (CSD) jährlich am 28. Juni die Regenbogen-Flagge am Rathaus. Für den Sozialverein für Schwule und Lesben (SVLS) im Jugendtreff „Together“ an der Teinerstraße 26 war dies ein willkommener Anlass, am kommenden Dienstag, 28. Juni, ab 17 Uhr, den ersten „Christopher Street Day“ in Mülheim auszurufen.

„Entgegen CSDs in anderen Städten“, sagt Daniel Brenk, solle es hier aber keine große Straßenparade geben. „Wir wollen erst mal klein anfangen und das Thema mit Inhalten füllen.“ So soll sich die erste Veranstaltung um politische, kulturelle und geschichtliche Hintergründe von Homosexualität und andere sexuelle Ausrichtungen drehen.

„Queer Cinema“ in der Filmpassage

Dazu ist eine dokumentarische Ausstellung entlang der kleinen Teinerstraße in der Altstadt geplant. Auf der gesperrten Straße soll auch eine Bühne für die Podiumsdiskussion aufgebaut werden. Dort kommen Jugendliche mit Politikern über das Thema ins Gespräch. „Ein Schwerpunkt dabei sind die jungen Geflüchteten, die aus einem anderen Kulturkreis kommen“, erläutert Brenk. Angesagt haben sich Arno Klare (MdB, SPD) und Josefine Paul von der Landtagsfraktion der Grünen.

Am Dienstag, 28. Juni, startet in der Filmpassage im Forum die neue Reihe „Queer Cinema“. Gezeigt wird um 22.30 Uhr der Film „Milk“ mit Sean Penn in der Hauptrolle. Los geht es um 22 Uhr mit einem Sektempfang im Foyer der Filmpassage.

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