Radschnellweg

Erosion im Flussbett: Großbaustelle an Radschnellweg-Brücke

Die sanierte alte Eisenbahnbrücke im Herzen Mülheims  war im Mai für den Radverkehrfreigegeben worden.

Die sanierte alte Eisenbahnbrücke im Herzen Mülheims war im Mai für den Radverkehrfreigegeben worden.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Mülheim.  Erst Mitte Mai war das Teilstück des Radschnellweges RS 1 in Mülheim eröffnet worden. Jetzt stehen doch noch Bauarbeiten an der alten Brücke an.

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Gerade erst für den Verkehr auf dem Radschnellweg freigegeben, stehen an der mit Millionenaufwand sanierten alten Eisenbahnbrücke über der Ruhr in Mülheim schon wieder Bauarbeiten an.

„Anfang dieses Jahres wurden unmittelbar an dem Flusspfeiler der Ruhrbrücke mehrere Auskolkungen festgestellt“, teilt dazu die Stadt Mülheim mit. Damit die Standsicherheit des Flusspfeilers weiterhin gewährleistet werden könne, seien die Erosionen im Flussbett mit circa 2500 Tonnen Wasserbausteinen zu verfüllen.

84 Meter langer Schiffskran kommt zum Einsatz

Ab kommendem Donnerstag, 18. Juli, wird laut Stadtverwaltung ein Wasserbauunternehmen vor Ort tätig. Mit Hilfe eines etwa 84 Meter langen Schiffskrans sollen die Auskolkungen verfüllt werden. Die Verfüllung soll insgesamt zwei Tage dauern.

Anschließend steht für den Bereich rund um die Brücke des Radschnellweges RS 1 noch eine Kontrolle durch eine Echolot-Peilung an. Die Kosten für die aktuellen Bauarbeiten beziffert die Stadt auf rund 135.000 Euro.

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