Staupe

Elf weitere tote Füchse auf Mülheimer Stadtgebiet gefunden

Die Untersuchung der elf auf Mülheimer Stadtgebiet gefundenen Fuchskadaver steht noch aus.

Die Untersuchung der elf auf Mülheimer Stadtgebiet gefundenen Fuchskadaver steht noch aus.

Foto: Heinz Viehausen

Mülheim.  Elf tote Füchse auf Mülheimer Stadtgebiet seit Anfang April gefunden. Derzeit werden sie in Krefeld auf eine Staupe-Infektion untersucht.

Wie nun bekannt wurde, gab es noch weitere Funde toter Füchse auf Mülheimer Stadtgebiet: Elf Tiere sind nach aktuellem Stand seit dem 4. April aufgefunden worden.

„Es kann sich dabei um Staupe gehandelt haben“, sagt Stadtsprecher Volker Wiebels auf Nachfrage. Die Kadaver befänden sich zur Zeit in Krefeld, dort klärt das Veterinäruntersuchungsamt die Todesursache der Füchse abschließend.

Hunde sollten beim Spaziergang eng geführt werden

Gerade weil noch nicht mit absoluter Sicherheit zu sagen ist, ob es sich um Staupe handelt, warnt Wiebels alle Hundehalter: „Die Tiere sollten beim Spaziergang eng geführt werden.“ Zudem sollte der Impfstatus überprüft werden. Impfungen, die länger als ein Jahr zurückliegen, seien nicht mehr wirksam.

Bereits bis Ende März waren im Mülheimer Stadtgebiet insgesamt 25 tote Füchse gefunden worden. Bei 18 Tierkadavern konnte eine Infektion mit Staupe eindeutig nachgewiesen werden – zwei Tiere waren nicht an dem Virus erkrankt, vier Fälle sind noch offen und ein Tier war für eine Untersuchung bereits zu stark verwest.

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