Abenteuer

Ein Mülheimer reist mit Schrottkarre durch 18 Länder

Dominik Toepel aus Mülheim nimmt an der Mongol-Rally teil, die ihn bis in die Mongolei führt.

Foto: Tamara Ramos

Dominik Toepel aus Mülheim nimmt an der Mongol-Rally teil, die ihn bis in die Mongolei führt. Foto: Tamara Ramos

Mülheim.   Dominik Toepel nimmt an der Mongol-Rally teil, bei der er mit zwei Freunden von Prag bis in die Mongolei fährt. Der Weg wird nicht einfach.

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Auf ein Abenteuer begibt sich der Mülheimer Dominik Toepel seinen zwei Freunden Tim Block und Jan Brormann. Als Teilnehmer der Mongol-Rally reist das Trio 16.000 Kilometer von Prag aus bis in die Mongolei.

Die drei Freunde starten dabei als „Team Stiftung Wagentest“ durch 18 Länder. Die Bedingung: eine Schrottkarre. Die wurde natürlich vor dem Start etwas aufgepäppelt, hat allerdings schon 146.000 Kilometer auf dem Tacho, ihr Wert liegt unter 1000 Euro. Das Ziel der gesamten Rally ist: Ankommen. Egal wie. Und das haben sich die Abenteurer fest vorgenommen. Auf Pannen sind sie vorbereitet - mit entsprechenden Ersatzteilen.

Gepäckträger für die Reise selbst gebaut

Zu viel Gepäck haben sie allerdings nicht dabei, auch wenn sie vor dem Start noch selbstständig einen Gepäckträger gebaut haben. „Sonst wäre es doch eng geworden“, erzählt Toepel. Der Student hat keine großen Bedenken vor dieser weiten Tour. Seine Familie und Freunde in Deutschland schon eher. Doch aufgrund der modernen Kommunikation ist regelmäßiger Kontakt über Whats-App oder Skype gewährleistet. „Sofern wir Internetverbindung haben“, gibt Toepel zu bedenken.

Die Versorgung geschieht von unterwegs aus, nächtigen wird das Trio dagegen in Zelten. Die drei Männer sind selbst gespannt, was sie auf der Tour erwarten wird. Auch, wie ausgebaut die Straßen im nahen Osten sind. Dort könnten sie auf einige Hindernisse treffen. „Eine Herausforderung wird wohl der Weg durch das Pamir-Hochgebirge“, schätzt der Mülheimer. Dort sind enge Pässe und die Strecke wird sehr kurvenreich.

Tour auf interaktiver Karte verfolgen

Bleibt ihnen also nur die Hoffnung, dass ihr alter Wagen durchhält, der mit zwei roten Rallystreifen beklebt durch die Welt düst. Ein Abbruch der Tour wäre ein Alptraum für sie. Wir begleiten den Mülheimer und seine beiden Freunde bei der Mongol-Rally und erzählen die Tour Stück für Stück. Sie kann auf unserer interaktiven Karten verfolgt werden.

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