Diakoniewerk ist abhängig von Zuweisungen des Jobcenters

Sozialdezernent Marc Buchholz räumt ein, dass das städtische Jobcenter in der Vergangenheit auch in der Planung von Arbeitsmarktprojekten und deren Controlling personell zu schlecht aufgestellt gewesen sei. Man sei dabei „nachzusteuern“.

Ein Problem etwa ist auch, dass das Jobcenter in den vergangenen Jahren die Fördermittel des Bundes für Arbeitsmarktprojekte nicht ausgeschöpft hat. Auch aktuell vermittele das Jobcenter dem Diakoniewerk für geplante Maßnahmen zu wenige Teilnehmer, sagt dessen scheidender Ex-Geschäftsführer Ulrich Schreyer. Seine Einrichtung halte eine Infrastruktur bereit, das verursache eben auch Kosten.

Aktuell seien zahlreiche der geplanten 165 Arbeitsgelegenheiten unbesetzt, das Diakoniewerk mache so jeden Monat ein Minus von rund 20.000 Euro. Die Finanzierung vorgehaltener Infrastruktur müsse auskömmlich bleiben, mahnt Superintendent Gerald Hillebrand.