Coronavirus

Corona: Diagnosezentrum erweitert seine Öffnungszeiten

Das Diagnosezentrum in Mülheim ist nun länger geöffnet.

Das Diagnosezentrum in Mülheim ist nun länger geöffnet.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus hat die Stadt Mülheim die Öffnungszeiten für ihr Diagnosezentrum erweitert. Der aktuelle Stand.

Das städtische Diagnosezentrum, in dem Bürger mit Überweisung und deutlichen Krankheitssymptomen auf eine Infizierung mit dem Coronavirus getestet werden, hat seine Öffnungszeiten seit vergangenen Freitag erweitert.

Das Diagnosezentrum auf dem Saarner Kirmesplatz ist laut Stadtsprecher Volker Wiebels von Montag bis einschließlich Samstag geöffnet. Genaue Öffnungszeiten veröffentlicht die Stadt nicht, damit dort nur Bürger hinkommen, die zu einer Vorsprache bei den Ärzten berechtigt sind. „Die Hausärzte sagen den Patienten, wann man dort hin kann“, so Wiebels.

Ärzte teilen mit, wann Patienten zum Diagnosezentrum kommen können

Am Montag hatte die Stadt 42 Infizierte gemeldet, 302 Mülheimer seien in Quarantäne, hieß es. Das Verfahren vor Ort hat die Stadtverwaltung in der vergangenen Woche, als es zu Beginn zu einem Ansturm auf das Diagnosezentrum gekommen war, sukzessive den Entwicklungen angepasst. Bürger werden gebeten, das Diagnosezentrum nur aufzusuchen, wenn sie neben einer Überweisung eines Arztes auch deutliche Krankheitssymptome (etwa Fieber über 38,5 Grad) bei sich feststellen.

Die Ärzte teilen den Patienten auch mit, wann diese zum Diagnosezentrum kommen können, um einen stabilen Ablauf gewährleisten zu können. Vor Ort hat die Stadt das Personal erhöht. Auch ist eine zusätzliche Leichtbauhalle errichtet, in denen Ärzte in Vorgesprächen nach einem Abfragebogen des Robert-Koch-Institutes feststellen, ob ein Testabstrich infrage kommt.

Labors überlastet, zu wenig Testkits: Tests sind streng limitiert

Wegen mangelnder Labor-Kapazitäten ist die Stadt gehalten, Tests auf das dringend nötige Maß zu reduzieren. Feuerwehr-Chef Sven Werner bittet daher um Verständnis, dass mögliche Notfallpatienten Vorrang haben sollten. „Testkits sind in Deutschland auch eine endliche Ware, auch die Laborkapazitäten müssen noch weiter hochgefahren werden. So dauert die Auswertung der Tests laut Stadtverwaltung momentan mehrere Tage.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben