Jugendangebot

Café Ziegler: Kinder- und Jugendtreff feierlich eröffnet

Jens Schuhknecht Lehrer), Ulrich Ernst (Bildungsdezernent), Martin Teuber (Schulleiter), Thorsten Lersch, Lisa Gliem (beide Sozialpädagogen) und Georg Jöres (Cartias) freuen sich gemeinsam mit den Schülern.

Foto: Michael Dahlke

Jens Schuhknecht Lehrer), Ulrich Ernst (Bildungsdezernent), Martin Teuber (Schulleiter), Thorsten Lersch, Lisa Gliem (beide Sozialpädagogen) und Georg Jöres (Cartias) freuen sich gemeinsam mit den Schülern. Foto: Michael Dahlke

Mülheim.   Das Café Ziegler im Mensa-Untergeschoss der Karl-Ziegler Schule hat wochentags geöffnet und steht auch Schülern anderer Schulen offen.

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Tanzen, basteln, kochen und relaxen – die Schüler der Karl-Ziegler-Schule haben ihre Vorstellungen des Kinder- und Jugendtreffs Café Ziegler auf einer Pinnwand festgehalten, der gestern offiziell eröffnet worden ist. Im Untergeschoss der Mensa haben Neun- bis 19-Jährige nun einen Raum für sich, in dem sie sich kreativ ausleben können. Die Sozialpädagogen Lisa Gliem und Thorsten Lersch führen das Café und leiten die Kinder an. „Es gibt schon ein Programm, aber wir wünschen uns, dass die Kinder und Jugendlichen bald selbst mit Projektideen ankommen“, sagt Lisa Gliem. Unterstützt werden sie von Honorarkräften. Mit im Boot ist eine Theaterpädagogin und ein Helfer, der sich um das Sportangebot kümmert. „Toll ist, dass wir dafür auch die anderen Räumlichkeiten der Schule nutzen können“, so Gliem.

Der Beginn war holprig. Als Caritas-Fachdienstleiter und OGS-Koordinator Georg Jöres gemeinsam mit Lehrer Jens Schuhknecht im vergangenen Jahr das Projekt voranbringen wollte, musste er auch Skeptiker überzeugen. Verschmutzungen und Verwüstungen werde es im Café Ziegler nicht geben. „Die Kinder sollen sich zwar frei entfalten können, aber trotzdem gibt es ein paar Regeln. Außerdem ist immer eine Aufsichtsperson da“, erklärt Jöres. Die Abstimmung der Eltern, Schüler und Lehrervertreter fiel damals nur hauchdünn zugunsten eines offenen Angebotes für Kinder und Jugendliche aus.

Programm von Schülern gestaltet

Bei der Eröffnung kam unter einem roten Stoff eine große gläserne Platte mit dem Logo zum Vorschein. Und die Schüler zeigten, was sie bisher auf die Beine gestellt haben: Der Literaturkurs spielte eine Szene aus dem Schulalltag, eine Schülerband spielte und beim Improtheater wirkten Mutige spontan mit. Auch eine Theke gibt es, hinter ihr verkaufen die Schüler Getränke und Snacks. Randy, Yadi-Su und Melike (alle 10) üben sich bereits beim Kellnern und freuen sich über den neuen Rückzugsort. „Ich freue mich schon, auch meine Freunde hierher zu bringen“, sagt Yadi-Su. Schulleiter Martin Teuber glaubt an den Mehrwert, der durch die Verbindung zwischen Schule und Jugendeinrichtung entstehen kann: „Die Schule ist nicht nur ein Lern-, sondern auch ein Lebensort.“ Dies haben sie sich zum Motto gemacht.

Drei Jahre Laufzeit hat das Projekt

Das Projekt wird für die nächsten drei Jahre mit jeweils 100 000 Euro vom Land gefördert. 20 000 Euro kommen von der Caritas. Ein Projekt, dass sich noch beweisen muss. Die Uni Dortmund begleitet den Treff wissenschaftlich und schaut, ob ein Modellcharakter besteht. Sozialpädagogin Gliem ist positiver Dinge: „Leider ist das Budget für soziale Angebote wie dieses generell eher knapp, aber auch mit wenig Geld kann man tolle Theater- und Musikprojekte organisieren.

>> ÖFFNUNGSZEITEN

Der Kinder- und Jugendtreff „Café Ziegler“, im Untergeschoss des Mensagebäudes der Karl-Ziegler Schule, Schulstraße 2-6, öffnet täglich von 11.30 Uhr bis 19 -20 Uhr.

Schüler anderer Schulen sind ab 13.30 Uhr herzlich willkommen. Die Sozialpädagogen Lisa Gliem und Thorsten Lersch leiten das Café.

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