Bürgerinitiative kritisiert Baupläne

Heißen.   Die Bürgerinitiative „Tinkrathstraße“ beurteilt die geplante erneute Einleitung des Bebauungsplans G 12 für das Gebiet Diepenbeck/Velauerstraße/Tinkrathstraße kritisch.

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Die Bürgerinitiative „Tinkrathstraße“ beurteilt die geplante erneute Einleitung des Bebauungsplans G 12 für das Gebiet Diepenbeck/Velauerstraße/Tinkrathstraße kritisch.

Der Bebauungsplan war bereits zweimal gescheitert. Zwei Probleme brennen den Mitgliedern der Initiative besonders unter den Nägeln: Zum einen die aus ihrer Sicht bereits heute schwierige Verkehrssituation, wenn im Bereich der überlasteten Velauerstraße und der schmalen Tinkrathstraße mindestens 60 Wohneinheiten hinzukämen, „deren Bewohner alle mehr oder weniger aufs Auto angewiesen wären“, heißt es in der Mitteilung. Noch gravierender aber ist nach Ansicht der Bürgerinitiative das Entwässerungsproblem. „Das Regenwasser der zusätzlich versiegelten Flächen dürfte definitiv nicht mehr in das bereits überlastete Kanalsystem gelangen und die Versickerungskapazität des dortigen Bodens ist sehr niedrig, unabhängig davon, dass der heutige Acker wegen großer Bergbauschäden mit nicht wenig Beton verfüllt werden müsste“, schreibt die BI „Tinkrathstraße“. In den Sitzungen der zuständigen Bezirksvertretung 1 sowie im Planungsausschuss ist die erneute Einleitung des Bebauungsplans Thema.

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