Bildung

Betrieb der Lernwerkstatt Natur ist auch für 2019 gesichert

Bei seinem Besuch der Lernwerkstatt im November 2017 erlernte Oskar den Umgang mit einer Bohrmaschine.

Bei seinem Besuch der Lernwerkstatt im November 2017 erlernte Oskar den Umgang mit einer Bohrmaschine.

Foto: Oliver Müller

Mülheim.   Das Signal kommt vom Förderverein: Erneut stehen 30.000 Euro an Spenden für die Lernwerkstatt Natur in Mülheims Witthausbusch zur Verfügung.

Der Betrieb der Lernwerkstatt Natur im Witthausbusch ist auch für das Jahr 2019 gesichert. Das geht aus einem Bericht des Amtes für Kinder, Jugend und Schule für die Ratspolitiker hervor.

2016 hatte die Lernwerkstatt wegen ungesicherter Finanzierung vor dem Aus gestanden. Es gründete sich ein Förderverein, der es mit später ausgezeichnetem Engagement bewerkstelligte, den Betrieb für das Folgejahr durch eingesammelte Spenden in Höhe von 30.000 Euro zu sichern. Gleiches gelang für das laufende Jahr. Jetzt hat die Stadtverwaltung nach eigenem Bericht erneut das Signal, dass der Förderverein seinen Beitrag auch für 2019 wird leisten können.

Finanzierung durch Spenden und die Stadt

So ist gesichert, dass 30.000 der insgesamt für den Betrieb notwendigen 140.000 Euro durch Spenden zusammenkommen. Den Rest der Finanzierung schultert die Stadt selbst. 2016 hatte der Stadtrat zu diesem Zweck den Satz der Glückspielgerätesteuer angehoben. Neben dem hauseigenen Förderverein hatten Politik, Kitas und Stadtelternrat sich hinter die Lernwerkstatt gestellt und ihren Weiterbetrieb eingefordert.

Zwei pädagogische Vollzeitstellen sind zu finanzieren in der Einrichtung, in der Fachpersonal Kita-Kindern die Natur in all ihren Facetten näherbringt. Die Rettung hatte vor zwei Jahren einen Boom der Lernwerkstatt ausgelöst. Eine Rekordzahl von 24 Kitas hatten über die Stadtverwaltung Gruppen für ein Projekt mit der Lernwerkstatt angemeldet. Um der Nachfrage entsprechen zu können, war die Stadt gar vom erprobten Konzept abgerückt, dass für eine Kita-Gruppe mit 20 Kindern eigentlich drei Projektwochen zur Verfügung stehen sollen: eine im Frühjahr, eine im Herbst und dann noch eine zur Nachbereitung in den Kitas. Die Zeit wurde auf ein, zwei Wochen begrenzt.

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