A40

Autobahn A40 im Juni in Mülheim an zwei Wochenenden gesperrt

Auch im Sommer 2007 wurde die A40 in Mülheim zur Erneuerung der Fahrbahndecke gesperrt.

Auch im Sommer 2007 wurde die A40 in Mülheim zur Erneuerung der Fahrbahndecke gesperrt.

Foto: Archiv, Armin Thiemer

Mülheim.  Asphaltarbeiten: Straßen.NRW kündigt für Juni an, die A40 zwischen Mülheim-Winkhausen und -Heimaterde an verlängerten Wochenenden zu sperren.

Der Landesstraßenbaubetrieb „Straßen.NRW“ kündigt eine Großbaustelle für die A 40 zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Winkhausen und Mülheim-Heimaterde an. Im Juni wird in diesem Bereich neuer Flüsterasphalt aufgetragen. An zwei Wochenenden soll der Autobahn-Abschnitt in jeweils einer Fahrtrichtung gesperrt sein.

Mario Korte als zuständiger Abteilungsleiter für den Straßenbau in der Regionalniederlassung Ruhr von Straßen.NRW sagte am Mittwoch im Gespräch mit dieser Zeitung, dass der offenporige Asphalt im besagten Autobahnabschnitt schon älter als neun Jahre und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung sehr abgenutzt sei.

Vollsperrung über Pfingsten und Fronleichnam

Auf rund drei Kilometern Länge soll im Juni neuer Asphalt aufgebracht werden. Je Fahrtrichtung ist für das Abfräsen des alten und das Aufbringen des neuen Asphalts eine Vollsperrung über ein verlängertes Wochenende geplant: einmal vom 7. bis 11. Juni (Pfingsten), das andere Mal vom 20. bis 24. Juni (Fronleichnam). Start ist jeweils um 22 Uhr abends und Freigabe um 5 Uhr morgens. Noch stehe nicht fest, in welcher Fahrtrichtung man zuerst tätig werde, so Korte.

Die bislang letzte Asphalt-Großbaustelle an der A 40 samt Vollsperrung erlebte Mülheim im Jahr 2012, als zwischen Kreuz Kaiserberg und Hardenbergbrücke offenporiger Asphalt aufgebracht wurde. Das kleine Stück zwischen der Anschlussstelle Winkhausen und der Hardenbergbrücke wird nun also schon nach nur sieben Jahren grunderneuert. Laut Straßenbau-Experte Korte ist der offenporige „Flüsterasphalt“ derzeit auf einem Entwicklungsstand, dass er einer Verkehrsbelastung wie auf der A 40 rund acht bis zehn Jahre standhalten könne.

Ausbau auf sechs Spuren geplant

Nun wird dort neuer Asphalt aufgebracht, wo in Zukunft der Ausbau auf sechs Fahrspuren geplant ist (Kreuz Kaiserberg bis Essen-Frohnhausen). Die Vorplanungen laufen, laut Korte soll nach derzeitigem Stand im Jahr 2020 für den Abschnitt Kaiserberg bis Dümpten das erste von drei Planfeststellungsverfahren starten. Dieses wird mindestens zwei Jahre, bei Verzögerungen durch Einwände oder Klagen aber auch länger dauern. Danach folgen schrittweise die Verfahren für die Abschnitte Dümpten bis Heißen und Heißen bis Essen-Frohnhausen.

Frühestens 2022 ist mit einem Beginn des A40-Ausbaus zu rechnen.

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