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Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet macht Halt in Mülheim

Im Rahmen der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet berichten die Azubis Jens, Nicole und Besir Moderator Michael Nowak und 120 Schülern von ihrem Job.

Foto: Oliver Müller

Im Rahmen der Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet berichten die Azubis Jens, Nicole und Besir Moderator Michael Nowak und 120 Schülern von ihrem Job. Foto: Oliver Müller

Mülheim.   Azubis aus drei Unternehmen stehen den Schülern der Realschule Stadtmitte Rede und Antwort. Besonders bei Jungen kommt die Veranstaltung gut an.

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Locker lässig sitzen die drei Azubis auf der Aula-Bühne der Realschule Stadtmitte. Nicole Paterski (Evonik), Jens Eikenkamp (Westnetz) und Besir Simsek (Thyssen Krupp) stehen den rund 120 anwesenden Schülern Rede und Antwort. Die drei gehören zur Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet, die vier Monate lang durch das Revier zieht und auch einen Stopp in Mülheim einlegt.

„Habt ihr auch noch Freizeit? Müsst ihr gut Englisch sprechen können?“ Fragen wie diese stellen die Neuntklässler den Auszubildenden der drei Unternehmen auch nach dem offiziellen Podiumstalk im Gespräch an den Infoständen. „Es ist wirklich gut, auch mal mit den Azubis direkt zu sprechen und nicht immer nur Flyer zu bekommen“, findet beispielsweise Ahmet, der sich für ein Praktikum bei Thyssen Krupp interessiert und sich wichtige Tipps von Verfahrensmechaniker Besir Simsek holt.

Nicht immer nur Bücher wälzen

Einige Mädchen tummeln sich am Evonik-Stand, an dem auch Chemikantin Nicole Paterski Infos gibt. Sie zählt zu den wenigen Mädchen, die eine Ausbildung im technischen Bereich machen. „Für mich ist es genau das Richtige, weil ich eher praktisch begabt bin und nicht immer nur Bücher wälzen wollte“, erklärt die 22-Jährige und versucht die Schülerinnen für ihre Ausbildung zu begeistern.

Während einige noch staunend das mitgebrachte Experiment beobachten – in einem Becherglas wird ungiftiger Superabsorber hergestellt – wenden sich andere dem vierten Stand von der Arbeitsagentur zu. „Für mich sind technische Berufe nichts“, sagt beispielsweise Viktoria, die lieber Gesundheits- und Krankenpflegerin werden will.

Abitur machen und Architektur studieren

Auch Kevser ist nach der Veranstaltung noch nicht von einer Ausbildung überzeugt. „Ich möchte Abitur machen und Architektur studieren“, erklärt sie. Immerhin bei den Jungen scheint die Ausbildungsoffensive Interesse geweckt zu haben. „Ich denke, dass ich eine Ausbildung machen werde“, sagt Klaus. In welchem Bereich genau, das weiß er noch nicht.

Ende März macht die Info-Tour wieder Halt in Mülheim. Dann allerdings am Gymnasium Heißen in der Sekundarstufe II.

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