Mülheim. Der Loveparade-Einsatz wirkt bis heute bei der Feuerwehr nach: Bereitschaftskräfte aus Mülheim standen vor dem Tunnel, als die Panik ausbrach.

Zehn Jahre ist es her, als sich an einem lauen Julinachmittag im benachbarten Duisburg die Katastrophe ereignete: Einsatzkräfte der Mülheimer Feuerwehr waren mit vielen Rettungskräften hautnah dabei. Mit einem Routineeinsatz hatte man gerechnet. Es kam bekanntlich anders: Die Loveparade begann als fröhliches Musikfest und endete in einer Katastrophe mit 21 Toten und 652 Verletzten. Der Einsatz und die Erfahrungen daraus haben bis heute Auswirkungen auf die Arbeit der Mülheimer Feuerwehr.