Mülheim. Dem Stärkungspakt sei dank: Auch 2020 will Mülheims Kämmerer keine neuen Schulden machen. Doch dafür sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen.

Mit Hilfe der Landesmillionen aus dem Stärkungspakt will Mülheims Stadtkämmerer Frank Mendack auch am Ende des Jahres 2020 ohne neuerliches Defizit dastehen. Um das Ziel zu erreichen, muss insbesondere die Politik aber noch einige Hausaufgaben abräumen.

Schon am Ende dieses Jahres soll ein Plus von mehr als sechs Millionen Euro stehen. Dabei hat die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde aber längst keinen Haken hinter den Haushalt 2019 gemacht. Er ist weiter nicht genehmigt. Laut Mendack ist Düsseldorf unzufrieden damit, dass die Politik noch nicht aufgezeigt hat, wie sie bis 2023 sieben Millionen Euro als Sparbeitrag im ÖPNV heben will.