Tanklasterunfall A 40

Sperrung in Mülheim: A 40 schon Sonntagabend wieder frei

Der Blick von oben zeigt: Die beim Tanklasterbrand beschädigte Eisenbahnbrücke in Styrum ist abgetragen, die Fahrbahnen der A 40 sind freigeräumt, aber beschädigt.

Der Blick von oben zeigt: Die beim Tanklasterbrand beschädigte Eisenbahnbrücke in Styrum ist abgetragen, die Fahrbahnen der A 40 sind freigeräumt, aber beschädigt.

Foto: Foto: Christian Kipry / Christian Kipry

Mülheim.  Nach dem Tanklaster-Unfall soll die A 40 in Mülheim schon am Sonntagabend wieder befahrbar sein. Das meldet Straßen.NRW am Mittwochabend.

„Sicherheit hat Vorfahrt“, heißt es bei der Deutschen Bahn (DB). Die bei dem Brand des Tanklasters auf der A 40 vor knapp zwei Wochen am stärksten beschädigte Eisenbahnbrücke in Styrum ist abgerissen. Die A 40 soll jetzt schon am Sonntagabend wieder frei sein. Ursprünglich war der Montagmorgen angepeilt worden.

Die Autobahn bleibt aber bis zum Sonntag noch voll gesperrt. Die vier Bagger haben die Baustelle verlassen, der zerkleinerte Schutt ist abgefahren. Die ramponierten Fahrspuren der Schnellstraße sollen alsbald repariert werden. „Wir können mit den Arbeiten starten, sobald die Deutsche Bahn uns dafür die Freigabe erteilt“, sagte Susanne Schlenga von Straßen NRW. Das war bereits am Mittwoch.

Die Autobahn wird auf allen vier Spuren wieder befahrbar sein

Nach dem Brand eines Tanklastwagens auf der A 40 in Styrum wird die Autobahn ab Sonntagabend, 4. Oktober, wieder frei sein. Am Mittwochmorgen sind auf der A 40 die Asphaltfräsen angerückt. Damit liegen die Arbeiten im Zeitplan. Am Wochenende arbeitet die Deutsche Bahn noch einmal an den Brücken. Straßen.NRW kann alle vier Spuren am Sonntag, um 22 Uhr, wieder für den Verkehr öffnen.

Die A 40-Sperrung in Styrum ist zurzeit Dauerbrenner in den Verkehrshinweisen der Radiosender. Ab Sonntagabend sollen dann wieder Autos durchgehend über die A 40 rollen und die umliegenden Straßen von Umleitungsstaus befreit sein. „Das ist eine sportliche Aufgabe, aber zu schaffen“, sagt Peter Belusa von Straßen NRW. „Wir können nicht mit großen Lastwagen unter den noch stehenden Brücken arbeiten.“ In vier Tagen sei die Fahrbahn aber zu reparieren.

Untersuchungsergebnisse für weitere Brücken liegen in drei bis fünf Wochen vor

Als Ersatz für die zerstörte Brücke wird die DB vier Hilfsbrücken und eine Zwischenstütze einbauen. Dafür haben die Planungen bereits begonnen. Ebenso laufen seit 19. September die statischen Prüfungen an den benachbarten Eisenbahnbrücken, die weiterhin für den Bahnverkehr gesperrt bleiben.

Die Brücken zeigen sichtbare Schäden. Erst nach Auswertung aller Messergebnisse und Materialproben wird die Deutsche Bahn entscheiden über deren Reparatur oder ebenfalls notwendigen Abriss. Diese Untersuchungsergebnisse erwartet die DB in drei bis fünf Wochen.

Auf der äußeren, am weitesten vom Brand entfernten Brücke fahren seit Montag wieder Züge von Duisburg nach Mülheim und Essen. Die S 3 endet in Styrum. Die Ersatzbusse starten am Styrumer Bahnhof nach Oberhausen. Die Ersatzbusse zwischen Duisburg und Essen sowie in Gegenrichtung fahren weiter.

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