Bietspiel

5,75 Meter: Platane im Raffelbergpark setzt neue Bestmarke

Hans-Peter Raddatz (75) lehnt an der mächtigen und geschätzt rund 300 Jahre alten Platane im Raffelbergpark in Mülheim. Sie weist einen Stammumfang von etwa 5,75 Metern auf.

Hans-Peter Raddatz (75) lehnt an der mächtigen und geschätzt rund 300 Jahre alten Platane im Raffelbergpark in Mülheim. Sie weist einen Stammumfang von etwa 5,75 Metern auf.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Neuer Bietspiel-Rekord: Eine Platane im Mülheimer Raffelbergpark hat einen Umfang von 5,75 Meter. Damit liegt Hans-Peter Raddatz auf Platz eins.

Es gibt einen neuen Rekord! Hans-Peter Raddatz bietet mit einem Baum aus dem Raffelbergpark mit bei unserem Bietspiel und landet mit seinem Gebot prompt auf Platz eins. 5,75 Meter misst er beim Besuch der WAZ. „Als ich zum ersten Mal gemessen habe, waren es sogar über 6 Meter“, sagt er. „Die Platane hat so viele Buckel, da kann es schon mal zu einem anderen Ergebnis kommen.“

Nichtsdestotrotz sei der Baum für ihn einfach „phänomenal“. Als Landschaftswart kennt sich der 75-Jährige bestens mit den Bäumen und der Natur rund um den Raffelbergpark aus. Mit der dicken Platane an der Wiese vor dem Theater an der Ruhr verbindet der Mülheimer ganz besondere Momente. Als Hobbyfotograf habe er gerade dort schon oft Paare fotografiert. „Vor der Kulisse sind das echt schöne Bilder“, sagt er. Auch die Paare seien bisher immer zufrieden gewesen.

Platane soll mindestens 300 Jahre alt sein

Aber auch die Bäume alleine habe er schon als Motiv für seine Bilder genommen. Mal für einen Kalender, mal für sich persönlich. „Durch die Linse sehen sie natürlich noch mal ganz anders aus.“

Raddatz schätzt die Platane auf „mindestens 300 Jahre“. Noch ist der Baum nicht in das Register der Naturdenkmäler eingetragen. Trotzdem hängen dicke Seile in den Ästen und halten vor allem die großen, die bereits waagerecht zum Boden hängen. „Der Baum ist sehr ausladend, die Äste müssen ein ziemliches Gewicht haben“, so der Landschaftswächter.

Doch das kann auch gefährlich werden: Denn der Raffelbergpark wird häufig für Veranstaltungen genutzt. Ein abbrechender Ast könnte Besucher verletzen. Erst Anfang Juli war der Park wieder gut gefüllt mit Gästen der Weißen Nächte. „Es wäre doch wirklich schade, wenn hier mal so ein Ast abbricht“, sagt Raddatz.

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