Umwelt

30 Helfer haben auf der Heimaterde wieder aufgeräumt

Egon Janz (3. v.r.) und seine freiwilligen Helfer sammelten am Samstag jede Menge Müll rund um die Siepentäler ein.

Egon Janz (3. v.r.) und seine freiwilligen Helfer sammelten am Samstag jede Menge Müll rund um die Siepentäler ein.

Foto: Tamara Ramos

Mülheim.   Seit zehn Jahren ruft die Siedlervereinigung zum Frühjahrsputz auf der Heimaterde auf – und es jedes Mal hat sich der Einsatz nachher gelohnt.

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Zum alljährlichen Müllsammeln trafen sich am Samstag die Bewohner der Heimaterde in den Siepentälern. Aufgerufen hatte dazu die Siedlervereinigung. Rund 30 Helfer machten sich an die Aufgabe, die Parkanlagen vom Abfall zu befreien.

In drei Gruppen aufgeteilt und mit Müllzange, Harke und Eimer versehen zogen sie durch das Gebiet zwischen Finkenkamp, Bromersfeld, Sunderweg, Kolumbus- und Max-Halbach-Straße. „Es bringt ja nichts, wenn wir hier alle gemeinsam in einem großen Pulk rumlaufen: Da muss man schon strukturiert vorgehen“, sagt Egon Janz, der Vorsitzende der Siedlervereinigung.

So manche üble Entdeckung

Seit mehr als zehn Jahren ist er bei den Aufräumaktionen dabei und hat so manche üble Entdeckung machen können. „Wir haben hier schon einen Kühlschrank und Fernseher gefunden“, berichtet er. Zum Glück für die Helfer ist solch schwer zu transportierender Müll diesmal Fehlanzeige: Bis auf eine Kunststoffölwanne, verwelkte Tannenbäume, eine Europapalette und einen alten Kranz werden hauptsächlich Kleinigkeiten in die Müllsäcke gefüllt.

Mit Schubkarren wird der Abfall zu einem zentralen Sammelplatz gebracht, von dem aus er durch das Grünflächenamt später seiner endgültigen Entsorgung zugeführt wird.

„Wollte nicht, dass meine Kinder im Müll spielen“

Annett Magnus hat zum ersten Mal an der Müllbeseitigung teilgenommen und wundert sich über die Unvernunft mancher Mitmenschen: „Was wir hier gefunden haben, finde ich schon erstaunlich, wenn nicht sogar erschreckend.“ Ihre Nachbarin Astrid Gieselmann kann auf eine größere Erfahrung beim Aufräumen zurückblicken: „Ich wollte nicht, dass meine Kinder im Müll spielen und sich durch Glasscherben verletzen“, gibt sie als anfängliche Motivation an. Für alle gilt: „Da, wo man wohnt, möchte man es auch schön haben.“

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