Moers

Warum eine Moerser Autorin gern über Gefühle schreibt

| Lesedauer: 3 Minuten
Die Moerserin Melanie Buchelt hat ihr erstes Buch geschrieben. „Wenn ich wieder lieben kann“ erscheint am 8. Juli.

Die Moerserin Melanie Buchelt hat ihr erstes Buch geschrieben. „Wenn ich wieder lieben kann“ erscheint am 8. Juli.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  Am Freitag erscheint ihr erster Roman: Wie es Melanie Buchelt geschafft hat, den Spagat zwischen Arbeit, Familie und dem Debüt zu bewältigen.

Die Idee zur Geschichte ihres Buches kam Melanie Buchelt während einer Autofahrt. „Es war wie ein Geistesblitz“, sagt die Moerserin lachend. Und dieser Geistesblitz ließ sie fortan nicht mehr los.

Vormittags arbeitete Buchelt im Kindergarten, kümmerte sich anschließend um ihre eigenen drei Kinder, abends widmete sie sich dann dem Schreiben. Das Ergebnis erscheint am kommenden Freitag, 8. Juli. Dann veröffentlicht Buchelt ihr erstes Buch mit dem Titel „Wenn ich wieder lieben kann“.

„Ich habe schon immer gerne Geschichten oder Tagebuch geschrieben. Vor 13 Jahren habe ich erstmals über ein eigenes Buch nachgedacht“, berichtet die heute 37-Jährige im NRZ-Gespräch. 2020 setzte sie den Gedanken dann in die Tat um.

„Wenn ich wieder lieben kann“ ist ein Roman über den Verlust der großen Liebe, unerwartete Gefühle und einen steinigen Weg zurück ins Leben. Hauptprotagonistin ist die 27-jährige Linda, die glücklich verheiratet ist und in ihrem Traumberuf als Hochzeitsfotografin arbeitet. Ihr Leben gerät jedoch völlig aus den Fugen, als sie ihren krebskranken Mann David viel früher verliert als erwartet.

„Keine leichte Kost, sondern etwas zum Nachdenken“

Linda, so geht Melanie Buchelts Geschichte weiter, schottet sich in ihrer Trauer ab und nur Davids bester Freund Chris schafft es, sie aufzufangen und ihr ein kleines Stück Normalität zurückzubringen. Doch dann stellt ein Brief die Welt der beiden erneut auf den Kopf und erschüttert Lindas Vertrauen in ihren einzigen Halt...

„Ich mag Geschichten über Menschen von nebenan, mit denen man sich identifizieren kann. Und ich schreibe gerne über Gefühle“, sagt Autorin Melanie Buchelt. Der Liebesroman kratze dabei nicht nur an der Oberfläche. „Es ist keine leichte Kost, sondern etwas zum Nachdenken.“

Das sind die Pläne von Melanie Buchelt

Das Schreiben zum richtigen Beruf zu machen, ist für Buchelt aktuell noch keine Option. „Es ist mehr eine Berufung, ohne den Druck, jährlich eine gewisse Anzahl an Büchern abzuliefern.“ Der Spagat zwischen Arbeit, Familie und dem Debüt als Autorin sei schon nicht einfach gewesen, erzählt die Moerserin.

Aber eben auch nicht unmöglich. „Man braucht Disziplin und Durchhaltevermögen, um sich auch abends noch aufzuraffen, am Buch weiterzuschreiben.“ Rund ein Jahr hat Buchelt an ihrem Roman gearbeitet.

So macht die Moerserin anderen Autoren Mut

Die 37-Jährige möchte anderen Autoren, die ebenfalls überlegen ein Buch zu veröffentlichen, Mut machen. „Man sollte über seinen Schatten springen und Verlage kontaktieren. Vor allem bei kleineren Verlagen hat man oft eine gute Chance“, weiß die Autorin.

Bei einem Buch wird es übrigens nicht bleiben: Im Dezember erscheint Buchelts zweites Werk „Wie der Winter klingt“ – ebenfalls ein Liebesroman. „Und ein drittes Buch ist auch schon in Arbeit“, verrät Melanie Buchelt.

Hier gibt es „Wenn ich wieder lieben kann“

„Wenn ich wieder lieben kann“ erscheint im Dunkelstern Verlag und ist ab dem 8. Juli in allen Buchhandlungen für 15 Euro auf Bestellung erhältlich. Die E-Book-Version gibt es ausschließlich bei Amazon. Bei der Taschenbuchausgabe kann es bei der Auslieferung aufgrund aktueller Lieferschwierigkeiten zu Verzögerungen kommen.

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