Stadtentwicklung

Warum die CDU in Neukirchen-Vluyn gegen eine Hundewiese ist

Hinter dem jetzigen Viva-Event-Gebäude am Klingerhuf soll eine Hundefreilauffläche entstehen.

Hinter dem jetzigen Viva-Event-Gebäude am Klingerhuf soll eine Hundefreilauffläche entstehen.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Im Stadtentwicklungsausschuss steht der Bau einer Hundefreilauffläche am Klingerhuf wieder auf der Tagesordnung. Die CDU hält diese für falsch.

In der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Montag, 23. Mai, steht der nächste formale Schritt zum Bau der Hundefreilauffläche im Klingerhuf in Neukirchen-Vluyn an. Die CDU-Fraktion hält sie für „falsch und aktuell für kontraproduktiv zur Stadtentwicklung NV2040“, wie aus einer Mitteilung der Partei hervorgeht.

Die CDU-Fraktion hatte, so die Mitteilung, bereits 2018 einen Antrag zur Folgenutzung der Fußball-Anlage gestellt. Laut Verwaltung wird ein Nachnutzungskonzept entwickelt.

CDU will keine Hundewiese mehr am Klingerhuf

Dazu heißt es in der Mitteilung: „Leider ist dieses erst für 2023 angekündigt – fünf Jahre später! Es ist daher nicht nachzuvollziehen, dass eine Mehrheit im Stadtrat auf Biegen und Brechen versucht, direkt hinter dem Viva-Event-Gebäude die im Stadtentwicklungskonzept NV2040 vorgesehene umfassende Neugestaltung des Klingerhufs als allgemeine Freizeitfläche mit möglichem Waldkindergarten und so weiter zu unterlaufen.“

Markus Meyer, CDU-Sprecher im Ausschuss und selbst Hundehalter, fordert daher im Namen der CDU in der Mitteilung die Verschiebung beziehungsweise Aufhebung der Umsetzung einer Freilauffläche an der geplanten Stelle. Meyer: „Wir erwarten ein Gesamtkonzept zur Neugestaltung und Nutzung der Klingerhuf-Flächen als Freizeitfläche für alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Konzept der Stadtentwicklung NV2040.“

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