Berufsforum

Über 40 Aussteller beim Berufsforum in Neukirchen-Vluyn

Der Stand der Polizei ist beim Berufsforum in Neukirchen-Vluyn überaus gefragt.

Der Stand der Polizei ist beim Berufsforum in Neukirchen-Vluyn überaus gefragt.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Am Donnerstagnachmittag hat es das erste Berufsforum am Schulzentrum in Neukirchen-Vluyn gegeben. An manchen Ständen herrschte dichtes Gedränge.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Am Donnerstagnachmittag sind der Zoll und die Polizei im Schulzentrum gewesen. Selbstverständlich nicht, um Arbeiter zu kontrollieren oder Kriminelle zu jagen. Die Damen und Herren der beiden Institutionen waren Teil des ersten Berufsforums, zu dem die Schulen und die Wirtschaftsförderung der Stadt zum ersten Mal eingeladen hatten. Mehr als 40 Aussteller hatten zugesagt, den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort zu stehen und über die Berufsmöglichkeiten zu informieren.

„Toll“, meint Bürgermeistermeister Harald Lenßen, der sich auch freut, dass 14 ortsansässige Betriebe vertreten waren. Trox war beispielsweise da, Paradies-Betten, Kerrygold, die Sparkasse, Indunorm. Dazu haben Hochschulen ihre Studienangebote vorgestellt. Vorträge haben das Berufsforum abgerundet.

Die Probleme bei den Unternehmen werden immer größer

Unternehmen zahlreicher Branchen zeigten sich besorgt angesichts immer größerer Probleme, Nachwuchskräfte zu gewinnen, hieß es vonseiten der Stadt. Das Programm „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ des Landes Nordrhein-Westfalen widmet sich dem Aufzeigen beruflicher Perspektiven für Schüler aus erster Hand.

So konnten zum Beispiel Yvonne Klimeck und Jan Höpfner von der Bundesagentur für Arbeit den jungen Menschen Voraussetzungen für bestimmte Berufe näherbringen oder neue Perspektiven aufzeigen. Am Stand des Krankenhauses Bethanien ging es um die Pflegeberufe. „Es hat sich herumgesprochen, dass das Zukunft hat“, sagt Dirk Ruder. „Wir haben die Schlagzahl in der Krankenpflege erhöht. Erstmals seien in diesem Jahr drei Kurse in der Krankenpflegeschule gestartet.

Der 15-jährige Linus informiert sich bei der Polizei

Bei der Bundeswehr haben sich die Schülerinnen und Schüler nach den Voraussetzungen erkundigt. „Etwa zwei Drittel Jungs“, sagte Regierungsamtmann Manfred Nöthling nach einer knappen Stunde. Der 15-jährige Linus hatte sich derweil gerade bei der Polizei informiert. „Ich bin zufrieden, wie sie mir alles erklärt haben“, sagt er. Dabei ging es um Aufstiegsmöglichkeiten, Verdienst, schulische und körperliche Voraussetzungen. Und auch für Eltern war das Angebot offenkundig nicht uninteressant. „Ich war erstaunt, was man beim Zoll alles machen kann“, erklärte Kerstin van den Besten, die mit ihrem Sohn unterwegs war.

„Ich find’s gut, ist ein bisschen viel“, meinte Elisa (14). Die Berufswahl sei schon ein Thema zu Hause, ergänzen die Eltern Katy Wachs und Ralf Lauricks. Klar: Für eine Ausbildung würde im nächsten Jahr die Bewerbungsphase starten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben