Kirmes in Kamp-Lintfort

Tolle Stimmung auf der Kirmes in Kamp-Lintfort

Johannes und Jasper drehen eine Runde auf dem Kinderkarussell.

Foto: Lars Fröhlich

Johannes und Jasper drehen eine Runde auf dem Kinderkarussell. Foto: Lars Fröhlich

Kamp-Lintfort.   In Kamp-Lintfort ist am Sonntag das dreitägige Festwochenende zu Ende gegangen. An diesem Tag gab es insbesondere Angebote für die Jüngsten.

Drei schöne Fest-Tage in Kamp-Lintfort sind zu Ende gegangen: Dass sich die Sonne am Sonntag die meiste Zeit hinter den Wolken versteckte, hat der Stimmung keinen Abbruch getan. Bereits zu Beginn des Familienfestes um elf Uhr tobten die ersten Kinder auf der riesigen Traktor-Hüpfburg auf dem Abteiplatz.

Die Kinder-Kirmes bildete den Abschluss der Wochenendveranstaltung am Kloster Kamp.

Den Anfang machte am Freitag „Rock im Zelt“. Zwei Bands, „The Second Try“ aus Moers und die Coverrockband „Ablazed“, sorgten am Abend für Stimmung. Zwischendurch legte DJ Floyd Musik auf. Die rund 750 verfügbaren Karten waren ausverkauft. „Die Musik war gut, eine Mischung aus Konzert und Party“, freute sich Veranstalter Heinrich Ketelaars.

Am Samstag stand das Schützenfest auf dem Programm. Die beiden Bruderschaften St. Josef und St. Johannes Nepomuk trafen sich an der St. Josef Kapelle und krönten das neue Königspaar, dieses Mal aus der St. Johannes Nepomuk Bruderschaft, Johannes und Rosa Verhülsdonk. Es folgten das Fahnenschwenken auf dem Kamper Berg, die Krönungsmesse in der Abteikirche sowie der Einzug zum Krönungsball ins Festzelt, in dem die Schützen anschließend ordentlich feierten. Auch Gäste ohne Angehörigkeit zur Bruderschaft fanden ihren Weg ins Zelt.

Für musikalische Begleitung sorgte die Band „Dolce Vita“. „Die Band ist sehr gut angekommen. Wir haben sie zum ersten Mal gebucht und sie hat super Musik gespielt - da war für jeden was dabei“ sagt Ketelaars. Der gestrige Tag, der vor allem Familien anlocken sollte, rundete das Kamper Kirmes-Wochenende ab. Nach dem Gottesdienst in der Klosterkirche ging der Trubel los. Besonders die Traktor-Hüpfburg begeisterte den Nachwuchs. So auch die Zwillinge Magdalena und Johannes. Zusammen mit ihrer Oma Maria Schwenk, die eigentlich in Bayern wohnt, verbrachten sie den Sonntag auf der kleinen Kirmes. Magdalena war ganz hin und weg von dem Gummi-Trecker. „Der ist toll“ sagte die Dreijährige und hüpfte weiter.

Die jungen Besucher konnten sich jedoch noch an vielen weiteren Attraktionen erfreuen. Ein kleines Karussell drehte seine Runden, und beim Vogelschießen stellten die Kinder ihr Geschick an der Armbrust unter Beweis. Das Zielobjekt, der Vogel, war natürlich nicht echt und auch die Pfeile waren zur Sicherheit aus Gummi. Am Ende des Tages kürten die Veranstalter den besten Vogel-Schützen.

Die etwas geübteren Kandidaten ließen sich beim Laserschießen aus. Bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Erfrischungsgetränken gab es dann die Möglichkeit, seine Reserven wieder aufzufüllen.

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