Stadtmarketing

Stadtmarketing-Mann Frank Grusen verlässt Neukirchen-Vluyn

Frank Grusen im Januar mit den neuen Werbebroschüren.

Frank Grusen im Januar mit den neuen Werbebroschüren.

Foto: Volker Herold / Teaserfoto: Stadt

Neukirchen-Vluyn.   Frank Grusen verlässt nach sechseinhalb Jahren Neukirchen-Vluyn. Der Mann für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing wechselt den Arbeitgeber.

Am Freitag hat Frank Grusen seinen Schreibtisch im Rathaus aufgeräumt. Nicht, dass der 37-jährige Kempener nicht vorher schon mal für Ordnung in seinem Büro gesorgt hätte. Aber nun muss er richtig saubermachen: für seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger. Frank Grusen, Pressesprecher der Stadt und Stadtmarketing- und Tourismus-Mann, verlässt die Verwaltung, um künftig in der Unternehmenkommunikation der Enni Energie & Umwelt in Moers tätig zu sein.

„Wir sind hier ein tolles Team“, sagt Grusen über seine Kollegen, mit denen er in den vergangenen sechseinhalb Jahren etliche Projekte umgesetzt hat. Just vor seinem Weggang hat er noch den ersten Feierabendmarkt auf dem Vluyner Platz realisieren können – ein Projekt, das ihm selbst am Herzen gelegen hat.

Dabei ist er 2013 in einer Zeit zur Verwaltung gekommen, die für die Stadt alle andere als lustig war. Seinerzeit war gerade die Kulturhalle aus Gründen des Brandschutzes geschlossen worden. Damit einher ging eine aufreibende Kommunikation. „Das war sicherlich kein leichter Einstieg“, sagt Bürgermeister Harald Lenßen: „Umso dankbarer bin ich für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Seine Ideen und sein Antrieb bei der Neu- und Weiterentwicklung der unterschiedlichen Stadtmarketing-Projekte haben viel bewegt in unserer Stadt.“

Social Media „gut auf die Reihe bekommen“

Grusen hat den Social Media-Bereich mit auf den Weg gebracht: Instagram, Facebook & Co. „Das haben wir gut auf die Reihe bekommen“, freut sich Grusen, der auch hier darauf bedacht ist, die Gemeinschaftsleistung hervorzuheben.

Er hat den Breitbandausbau verantwortet sowie Veranstaltungen des Stadtmarketings wie den Martinsmarkt oder den Vluyner Mai. Dazu kamen die touristische Vermarktung der Stadt sowie die Entwicklung von Radtouren.

Anfang des Jahres hatte Frank Grusen die vereinheitlichten Flyer und Broschüren Neukirchen-Vluyns vorgestellt. Stadtwerbung im corporate design, wie es im Fachjargon heißt. „Wir sind schon verdammt gut aufgestellt“, hatte er im Januar selbstbewusst gesagt. Im Sommer soll nun ein neuer Mensch seine Aufgaben übernehmen. Bis dahin muss die Amtsleiterin Ulrike Reichelt mit einem Bein im Nachbarbüro stehen.

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