Moers Festival

Stadt verteilt 99 Knöllchen an Besucher des Moers Festivals

Die garantiert knöllchenfreie und auch noch lustige Methode, um zum Festival-Gelände zu kommen: Der Moers Festival Express.

Die garantiert knöllchenfreie und auch noch lustige Methode, um zum Festival-Gelände zu kommen: Der Moers Festival Express.

Foto: Heiko Kempken / FFS

Moers.  Lange Gesichter bei Besuchern des Moers Festivals. Es hagelte Knöllchen. Im kommenden Jahr soll das nicht mehr passieren können.

Parken ist ein schwieriges Thema beim Moers Festival. Wo keine Parkplätze sind, erfindet man welche. Und die Schwarm-Intelligenz sagt: Wenn alle da parken, wird es richtig sein. Klappt nicht immer, wie am Sonntag einige Moers Festival-Besucher feststellen mussten. 99 Knöllchen zu zehn Euro hat das Ordnungsamt an Krefelder und Filder Straße verteilt.

Stadtsprecher Thorsten Schröder sagt: „Grundsätzlich versuchen wir beim Moers Festival moderat damit umzugehen. Aber wir wollen ein klare Linie haben. Deshalb werden im kommenden Jahr die Grünstreifen offiziell frei gegeben.“ Insgesamt wurden 135 Knöllchen über alle Festivaltage hinweg ausgestellt.

Die Sportvereine bieten auch Parkplätze an

Billiger war’s mit vier Euro für die, die auf den Parkplätzen von TC 08, TC Blau-Weiß oder dem Fechtclub geparkt hatten – oder ohne Gebühr einen Platz auf dem öffentlich zugänglichen Teil der Straße gefunden haben. Laut Stadtsprecher Klaus Janczyk sei außerhalb der Vereinsgelände kein Autofahrer zur Kasse gebeten worden.

Organisiert wird das bezahlte Parken auf den den Vereinen gehörenden Plätzen von Martin Borges in Absprache mit den Vereinsvorsitzenden. Seine Familie unterstütze ihn dabei. Borges sieht das so: „Wir reservieren einige Parkplätze für die Sportler, die anderen stellen wir zur Verfügung.“

Martin Borges hat einen Wunsch für die nächsten Festivaltage

Bereichern wolle sich niemand, das Geld gehe als Förderung in die Jugendabteilungen von TC Blau Weiß, TC 08 und Fechtclub, versicherte Borges. Wenn die Vereine das nicht organisierten, wäre alles zugeparkt. „Am sonnigen Sonntag herrschte unglaubliches Chaos. Wir haben uns bemüht, was zu regeln, damit auch die Sportler zu ihrem Recht kommen“, sagt Borges. Gleichwohl wünsche er sich insgesamt eine „vernünftige Regelung“ für die Festivaltage

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