Bundestagswahl

Post rechnet in Moers und Umgebung mit mehr Briefwählern

| Lesedauer: 3 Minuten
Die Briefwahl wird auch in Moers und Umgebung immer beliebter.

Die Briefwahl wird auch in Moers und Umgebung immer beliebter.

Foto: Archivfoto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein.  Die Post beginnt mit der Auslieferung der Benachrichtigungen für die Bundestagswahl an mehr als 100.000 Wahlberechtigte in Moers und Umgebung.

Die Wählerverzeichnisse sind geschlossen und der Versand der Wahlbenachrichtigungen zur Bundestagswahl am 26. September ist gestartet. Die Deutsche Post liefert ab Freitag, 20. August, 28.000 Benachrichtigungen an die Wahlberechtigten in Kamp-Lintfort aus. 77.000 Wahlberechtigte in Moers und 21.000 in Neukirchen-Vluyn erhalten sie ab Montag, 23. August.

Drei Tonnen schwer ist die wichtige Post, die frühmorgens vom Briefzentrum Duisburg in die Zustellstützpunkte zur weiteren Auslieferung angeliefert wird, berichtet die Post in einer Pressemitteilung. Über 60 Millionen Wahlberechtigte in Deutschland erhalten die Benachrichtigungen zur Wahl zum 20. Deutschen Bundestag, wobei der Anteil an Briefwählern stetig steigt. Bei der letzten Bundestagswahl 2017 lag der Anteil der Briefwähler bei 28,4 Prozent, 1994 lag er noch bei 13,4 Prozent. Die Briefwahl biete dem Wähler Flexibilität, um zum Beispiel bei urlaubsbedingter oder beruflicher Abwesenheit die Stimmabgabe sicherzustellen, so die Post. Angesichts der anhaltend gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen zu Covid-19 rechnet das Unternehmen mit einer weiteren Zunahme.

Niederlassungsleiter Christoph Hollmann versichert: „Wir haben uns intensiv auf diese Bundestagswahl vorbereitet. Unsere Sortierzentren laufen auf Hochtouren und unsere Mitarbeiter sind präzise geschult, sowohl die Wahlbenachrichtigungen als auch die Briefverkehre zur Anforderung und Auslieferung von Wahlbriefunterlagen sowie die Wahlbriefe pünktlich und zuverlässig zuzustellen.“

Der Versand von Wahlunterlagen und Wahlbriefen laufe nach höchsten Qualitäts- und Datenschutzstandards ab, heißt es weiter. In den Briefzentren werde man Einlieferung, Sortierung und Zustellung aller Wahlbenachrichtigungen präzise vorbereiten und erfassen. Sind Briefkästen und Klingel beim Empfänger dann noch gut erkennbar und richtig gekennzeichnet, können die Boten die wichtige Post zuverlässig zustellen. Christoph Hollmann weist die Empfänger darauf hin, die tägliche Post aufmerksam durchzusehen. Oft liegen die Wahlbenachrichtigungen zwischen anderen Sendungen oder werden damit verwechselt.

Tipps der Deutschen Post für die Empfänger der Unterlagen

Weitere Tipps helfen der Deutschen Post bei der Zustellung, als da wären: Namensschild an Briefkasten oder Klingel (funktionstüchtige Klingelanlage); Hausbriefkästen außen oder innen sollten zugriffsicher sein; Sammelbriefkästen oder Einwurfschlitze in Haustüren bei mehreren Wohneinheiten. Briefwahlunterlagen können etwa durch Ankreuzen auf der Wahlbenachrichtigung oder vielfach auch online bei der Verwaltung des Hauptwohnortes angefordert werden.

Die Briefwahlunterlagen bestehen aus dem Wahlschein, einem amtlichen Stimmzettel des jeweiligen Wahlkreises, einem amtlichen Stimmzettelumschlag, einem amtlichen – roten – Wahlbriefumschlag und einem ausführlichen Merkblatt für die Briefwahl. „Den roten Wahlbrief abschließend in einen der Briefkästen der Deutschen Post einwerfen, fertig ist die Briefwahl“, schreibt die Post. Damit der Wahlbrief rechtzeitig dem Wahlamt zur Auszählung der Stimmen vorliegt, empfiehlt das Unternehmen, ihn spätestens drei Werktage vor der Wahl in einen Briefkasten einzuwerfen oder in einer Postfiliale abzugeben. Mit der Deutschen Post innerhalb Deutschlands ist dies für Wähler portofrei.

Weitere Informationen gibt es unter www.deutschepost.de/briefwahl.

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