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Playparc wird Aushängeschild des Kamp-Lintforter Pappelsees

Sie stellen den neuen Playparc vor: (v.l.n.r.) Ralf Krüger, Thomas Drese, Andrea Wilik, Uli op de Hipt, Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Dr. Joachim Bonn und Manfred Klessa.

Foto: Arnulf Stoffel

Sie stellen den neuen Playparc vor: (v.l.n.r.) Ralf Krüger, Thomas Drese, Andrea Wilik, Uli op de Hipt, Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Dr. Joachim Bonn und Manfred Klessa. Foto: Arnulf Stoffel

Kamp-Lintfort.   Um Kamp-Lintfort für die LaGa 2020 rauszuputzen, bekommt auch die Parkanlage Pappelsee ein neues Gesicht. Der Playparc ist das größte Projekt.

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Nicht nur das Gelände der Landesgartenschau soll bis 2020 glänzen, sondern auch die gesamte Stadt. In diesem Zusammenhang haben die Arbeitsgruppe Pappelsee und viele Sponsoren, inklusive der Sparkasse Duisburg als Hauptgeldgeber, der Parkanlage ein neues Gesicht verpasst – mit dem Playparc als Aushängeschild.

Uli op de Hipt, der die rund 25 Mitglieder der Arbeitsgruppe vertritt, betont, dass der gesamte Bau des Playparcs ehrenamtlich geschehen sei. „Das war ein richtiges Brett“, gibt er rückblickend zu.


Dieser Playparc, der quasi die moderne Version des altbekannten Trimm-dich-Pfads darstelle, und dessen Name dadurch offiziell vorgegeben sei, biete wie sein Vorgänger verschiedene Möglichkeiten, sich sportlich zu ertüchtigen. „Von Liegstützen, Armzügen, Trittübungen bis hin zum Balancieren ist alles dabei“, verspricht Op de Hipt.

Jugendliche freuen sich drauf

So befinde sich an jedem Sportgerät eine Infotafel, die Übungen in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden vorschlage. Gleichzeitig betont er, dass dadurch jede Altersgruppe angesprochen werden soll.


Einige junge Kamp-Lintforter habe der Playparc bereits als Fan gewonnen: „Eine Gruppe von Jugendlichen hat sich tierisch gefreut, dass sie bald auch hier eine große Calisthenics-Station haben, die stellt auch das größte Gerät der Anlage dar. Bislang sind die Jugendlichen dafür immer extra nach Xanten gefahren.“


Eröffnungsfeier am Samstag, 21. Oktober

Die sogenannten Calisthenics sind eine Form des körperlichen Trainings, bei dem nur das eigene Körpergewicht genutzt wird – genau die liegen derzeit sehr im Trend. „Jugendliche suchen solche Plätze“, so Op de Hipt.

Im Rahmen der großen Eröffnungsfeier am Samstag übergebe die Arbeitsgruppe den Playparc dann offiziell in städtische Hände, beschreibt Beigeordneter Dr. Christoph Müllmann das weitere Vorgehen: „Städtische Mitarbeiter werden den Playparc pflegen.“ Zwar habe sich schon eine Gruppe Jugendlicher angeboten, auf die Geräte aufzupassen, ergänzt Op de Hipt schmunzelnd, befürchtet aber: „Ein paar Blödmänner gibt es leider immer.“

Kosten durch Spenden gedeckt

Vandalismus wäre jedenfalls eine Schande, angesichts der großen Arbeit, die in dem 450 Quadratmeter großen Playparc steckt und noch stecken wird, weil auch jetzt noch einige Arbeiten, wie das Aufschütten von 100 Kubikmetern Holzhackschnitzeln als Fallschutz, ausstehen.


Schließlich stellte nicht nur der Bau einen Kraftakt dar, sondern auch die Finanzierung. Dr. Joachim Bonn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg, taxiert die Spende der hauseigenen Stiftung auf 12 000 Euro. „Das deckt aber nur ungefähr ein Viertel der Gesamtkosten“, erklärt er im selben Atemzug. Das restliche Geld stamme von vielen Privatleuten und kleineren Sponsoren, die gespendet haben, sagt Op de Hipt.

Der Ehrenamtler stellt abschließend fest, dass seine Arbeitsgruppe nicht nur den Playparc gebaut, sondern auch den See freigeschnitten und Bänke restauriert habe. „Aber wer hat schon so einen See in der Stadt?“

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Am Samstag, 21. Oktober, um 14 Uhr eröffnet Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt Playparc offiziell im Rahmen einer großen Feier.

Dabei wird die Arbeitsgruppe das neue Aushängeschild der Parkanlage Pappelsee symbolisch an die Stadt übergeben.

Im Anschluss, von 14.30 bis 17.30 Uhr, findet auf dem benachbarten Spielplatz ein Bürgerfest statt, auf dem sich Kamp-Lintforter an den Planungen für das Spiel- und Bewegungsraumkonzept beteiligen können.

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