Fridays For Future

Neukirchen-Vluyn macht Lärm für Klimaschutz und gegen Kies

Die Friday for Future Klimastreik Demonstranten am Freitag auf dem Vluyner Platz. Auch die Kiesgegner kamen dazu.

Die Friday for Future Klimastreik Demonstranten am Freitag auf dem Vluyner Platz. Auch die Kiesgegner kamen dazu.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Fridays For Future und Mitgestalten-NV machten beim Klimastreik in Neukirchen-Vluyn ihrem Ärger über die Klimapolitik Luft.

Viel Lärm gegen die aktuelle Klimapolitik machten am Freitag auch die Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays For Future in Neukirchen-Vluyn. Mit Bannern und jeder Menge Geschrei machten sie und ihre Mitstreiter deutlich, was sie von den derzeitigen Bemühungen der Politik, den CO2-Ausstoß zu verringern, halten: Nichts! Auch mit der aktuellen Klimapolitik der NRW-Landesregierung wurde abgerechnet und so je nach Wahlausgang ein düsteres Szenario gezeichnet. „Wenn Armin Laschet Kanzler wird, wird das eine Katastrophe“, rief eine junge Aktivistin unter großem Applaus ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich auf dem Vluyner Platz versammelt hatten.

Neben den Jugendlichen der Fridays-For-Future-Bewegung sprach auch die Bürgerinitiative „Mitgestalten-NV“. Klimaschutz bedeute nicht nur, den CO2-Ausstoß zu senken, sondern auch, die unwiederbringliche Zerstörung von Flächen zu verhindern, sagte BI-Mitglied Roland Nolte und hielt den Zuhörerinnen und Zuhörern vor, was die Kiesindustrie und der Regionalverband den potenziell zu erwartenden Widerstand in der Stadt einschätzten: „Dort gilt Neukirchen-Vluyn als Niedrigkonfliktgebiet“, rief Roland Nolte sauer. „Das kann man schnell ändern“, rief ein Mann aus den Zuschauerreihen zurück. Und so wurde neben dem FFF-Ruf „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ noch ein anderer Slogan kreiert: „Mit uns ist kein Kies zu machen!“

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