Musik für Herz und Seele

Moers.   Das neue Jahr ist bereits angebrochen, die erste Woche ist vorbei. Doch um 2017 feierlich und musikalisch zu begrüßen, ist es noch nicht zu spät, und so veranstaltete der Frauenchor Cantare Repelen am Sonntag das traditionelle Neujahrskonzert. Die Musik-Formationen „Musical Collection“ und „New Generation“ feierten mit zahlreichen Gästen im Kulturzentrum Rheinkamp.

Das neue Jahr ist bereits angebrochen, die erste Woche ist vorbei. Doch um 2017 feierlich und musikalisch zu begrüßen, ist es noch nicht zu spät, und so veranstaltete der Frauenchor Cantare Repelen am Sonntag das traditionelle Neujahrskonzert. Die Musik-Formationen „Musical Collection“ und „New Generation“ feierten mit zahlreichen Gästen im Kulturzentrum Rheinkamp.

Internationale Gäste

Funkelnd und glitzernd standen die rund 40 Frauen des Chors in ihren Bühnenoutfits auf der Bühne, als das Konzert von Dirigent und Chorleiter Hermannjosef Roosen eröffnet wurde. Zum Neujahrskonzert der Repelener gehören internationale Gäste. Dieses Jahr konnte Roosen den US-amerikanischen Gospelsänger Boysie White gewinnen. „Boysie White gehört inzwischen zu Repelen wie ich“, kündigt Roosen den Entertainer an, der gebürtig aus New York stammt, inzwischen aber in Köln wohnt.

Doch zunächst eröffnete die Formation Musical-Collection den Abend und zeigte bereits bei ihrem ersten Stück ihr Können. Mit dem Hit „When will I see you again“ des Trios „The Three Degrees“ aus dem Jahr 1974 begannen die Sängerinnen ihren Abend, der im Verlauf noch viele weitere Klassiker und aktuelle Songs beinhaltete. Von „My sweet Lord“ von George Harrison, über „The greatest love of all“ von Whitney Housten bis hin zu Adeles James Bond Titelmelodie „Skyfall“ konnten die Frauen der Cantare mit den verschiedensten Musikstilen punkten. Die Stimmen der Sängerinnen erfüllten den Saal und drangen vor bis zu jedem einzelnen der 400 Gäste, die sich von der Musik und der Atmosphäre mitreißen ließen.

„Wir haben vorher schon viele Karten verkauft“, erklärt Marliese Brinkmann, Vorsitzende des Chors, „Einige gingen dann noch an der Abendkasse weg.“ Besonders Solistin Antonia Weyers, die Houstens Hit „One Moment in Time“ sang, sorgte für Gänsehaut und tosenden Applaus. „Sie verstehen dass ich stolz bin, das sind meine Mädels“, lobt Dirigent Roosen die Sängerinnen. Dieser freute sich aber auch besonders über seinen Stargast. Mit Hits wie „Falling in Love“ von Elvis oder „Superstition“ von Stevie Wonder begeisterte der ehemalige Chorleiter der Harlem Gospel Singers das gemischte Publikum. Bald hielt es die ersten Gäste nicht mehr auf den Stühlen.

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