Moers

Moers: So hilft das Bethanien zwei ukrainischen Familien

| Lesedauer: 2 Minuten
Ukrainische Familien werden von der Stiftung Bethanien Moers unterstützt.

Ukrainische Familien werden von der Stiftung Bethanien Moers unterstützt.

Foto: KBM

Moers.  Das Moerser Bethanien-Krankenhaus, Vivawest und die Stadtverwaltung sorgen für Wohnraum für Geflüchtete – und es gibt weitere Hilfsangebote.

Die Stiftung Bethanien Moers stellt in Kooperation mit Vivawest und der Stadtverwaltung zwei ukrainischen Familien Wohnraum zur Verfügung. Bei den Familien handelt es sich zum einen um geflüchtete Familienmitglieder einer Ärztin und zum anderen um die Zugehörigen einer Auszubildenden aus dem Krankenhaus Bethanien.

Den beiden Familien konnten bereits Anfang April die Schlüssel zu ihren vorübergehenden Wohnungen überreicht werden. Die beiden Mütter mit jeweils zwei Kindern sind dankbar für den dringend benötigten Wohnraum: „Wir sind wirklich unglaublich glücklich über diese Unterstützung. Diese Hilfsbereitschaft hätten wir nie für möglich gehalten. Wir sind froh, wieder in Sicherheit zu sein.“

Gerade für die Kinder sei es wichtig, wieder einen geregelten Alltag zu haben, indem sie hier zur Schule und in den Kindergarten können. In der Zwischenzeit lernen die Mütter die deutsche Sprache und besuchen einen Integrationskurs. „Wir freuen uns, dass wir den Familien so schnell helfen konnten. Die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht mich stolz. Viele Kolleginnen und Kollegen haben mit Sachspenden, Geldspenden oder Zwischenunterkünften diese Familien unterstützt“, erklärte Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels.

Aus der Mitarbeiterschaft heraus haben sich in Zusammenarbeit mit dem Stiftungsvorstand seit Kriegsbeginn weitere Hilfsangebote entwickelt: Um kurzfristige Hilfe in die Ukraine zu senden, packten vor einigen Wochen bereits die Mitarbeiter:innen gemeinsam mit der Islacker Malerbetrieb GmbH aus Essen einen Lastwagen von 7,5 Tonnen. Dieser brachte Windeln, Babynahrung, Toilettenpapier, Desinfektionsmittel, FFP2-Masken, Schutzvisiere, Schutzkittel und Verbandsstoffe in die Grenzregion.

Außerdem sammelte eine engagierte Kinderärztin aus dem Krankenhaus Bethanien deutschlandweit Spenden für Menschen mit Diabetes in der Ukraine. Sie versendete Pakete mit Insulin, Spritzen, Blutzuckermessgeräten, Teststreifen und Traubenzucker.

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