Mobile Kindertafel

Moers: Fischer-Stiftung unterstützt Klartext für Kinder

Der Bus der Mobilen Kindertafel bei der Vorstandssitzung der Freddy-Fischer-Stiftung in Moers.

Der Bus der Mobilen Kindertafel bei der Vorstandssitzung der Freddy-Fischer-Stiftung in Moers.

Foto: Arnulf Stoffel

Moers.   Ein Bus versorgt Kinder aus Moers und Kamp-Lintfort mit Mahlzeiten. Klartext für Kinder und die Freddy-Fischer-Stiftung planen weitere Projekte.

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So viele Erwachsene tummeln sich sonst selten im Bus des Vereins Klartext für Kinder – und das ist eigentlich auch gut so, denn seit acht Jahren dient der umgebaute Linienbus als mobile Kindertafel und versorgt viermal pro Woche Kinder in Moers und Kamp-Lintfort mit einer warmen Mahlzeit. Das Projekt ist längst bekannt und akzeptiert. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter haben es durch ihre vertrauensvolle Arbeit geschafft, dass es für die Kinder nichts Schlimmes mehr ist, in den Bus zu gehen, um dort zu essen“, erklärte Michael Passon, Geschäftsführer von Klartext für Kinder.

Von Anfang an ist der Verein und seine mobile Kindertafel dabei auch von der Freddy-Fischer-Stiftung unterstützt worden. Die Stiftung engagiert sich insbesondere in Essen und in Moers, der Heimat des Stiftungsgründers Freddy Fischer, für Projekte in den Bereichen Sport und Integration, Bildung und Kultur sowie Ernährung und Gesundheit. Am Donnerstag kamen die Mitglieder des Vorstandes zur Vorstandssitzung zusammen.

Rund 40 Kinder kommen pro Tag zum Essen

Bei dem Treffen ging aber nicht nur darum, über die Zahlen des vergangenen Jahres zu sprechen. Jede Vorstandssitzung rückt ein Hilfsprojekt in den Mittelpunkt, dessen Konzept den Mitgliedern des Vorstandes, des Stiftungsrates und Projekt-Paten noch einmal ganz genau erklärt wird – und das eben nicht nur auf dem Papier. Die Sitzung am Donnerstagabend war die erste überhaupt, die in Moers stattgefunden hat. Dieses Mal im Fokus: Klartext für Kinder.

Die mobile Kindertafel stand draußen direkt für eine Besichtigung parat. Marion Trummer, Leiterin der Kindertafel, erläuterte das Konzept und zeigte die Ausstattung. Rund 40 Kinder kommen pro Tag zum Essen in den Bus. „Bis Ende 2017 hatten wir gut 35000 Essen ausgegeben“, sagte sie stolz. Diese Zahl beeindruckte auch den Vorstand.

Freddy Fischer und Michael Passon: Neue Projekte

1800 Euro bekam Klartext von der Freddy-Fischer-Stiftung für Kinder. Die Stiftung beteiligt sich an den Betriebskosten für den Bus, suchte einen Sponsor für die Getränke im Bus und organisiert gemeinsam mit dem Verein die jährlichen Boxcamps. Der Verein erhält von Beginn an die finanzielle Unterstützung der Stiftung. „Die Idee hörte sich einfach von Anfang an gut an“, betonte Fischer.

Er hatte ein gutes Bauchgefühl. Die Zusammenarbeit soll natürlich auch 2019 fortgesetzt werden, so dass die mobile Kindertafel weitergeführt werden kann. Freddy Fischer und Michael Passon haben auch schon erste Ideen, weitere Formen der Camp-Projekte anzubieten. Diese Ideen müsse man nun konkretisieren, sagte Freddy Fischer.

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