Blaulicht

Moers: Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

| Lesedauer: 2 Minuten
Symbolbild.

Symbolbild.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Moers.  Ein Autofahrer lieferte sich am Montagabend eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Trotz Einsatz eines Hubschraubers gelang ihm die Flucht.

Ein Autofahrer lieferte sich am Montagabend eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Gegen 17.15 Uhr fiel der Mann einer Streifenwagenbesatzung auf, die den Verkehr an der Essenberger Straße überwachte. Die Polizisten hatten ihren Wagen gerade an einem Garagenhof abgestellt, als sie den Fahrer eines grauen Mercedes bemerkten, der telefonierend in Richtung der Straße Am Geldermannshof fuhr. Die Beamten folgten ihm und gaben ihm Anhaltezeichen. Das nahm der Mann allerdings zum Anlass, auf’s Gaspedal zu treten.

Er bog zunächst zügig in die Davidstraße ein und hielt dort auch an. Doch als die Polizisten ausgestiegen waren, setzte er das Auto zurück und fuhr gegen ein dort abgestelltes Auto, das dabei beschädigt wurde. Das interessierte den Fahrzeugführer offenbar ebenfalls wenig, denn er fuhr von dort aus wieder auf die Straße Am Geldermannshof zurück. Mit Blaulicht und Martinshorn folgten ihm die Beamten jetzt mit mehreren eingesetzten Streifenwagen. Der Mercedesfahrer jagte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Straße, überfuhr anschließend mehrere rote Ampeln bis zur Hülsdonker Straße. Wegen der hohen Geschwindigkeit gelang ihm der Abbiegevorgang in die Fasanenstraße nicht, so dass er dort gegen eine Hecke und eine Hauswand fuhr. Hierbei rissen mehrere Teile des Autos ab.

Der Mann setzte sein Autos erneut zurück und fuhr weiter auf der Fasanenstraße, wie eine Zeugin den Polizisten mitteilte. Wenige hundert Meter später verließ der Unbekannte an der Kranichstraße/Möwenweg den Mercedes und flüchtete zu Fuß weiter. Ein Zeuge hatte den Mann beim Verlassen des Autos beobachtet und ihn gegenüber den Polizisten beschrieben. Der Flüchtige konnte trotz Fahndung, bei dem auch ein Hubschrauber eingesetzt war, nicht gestellt werden.

Doch viel Zeit, um sich zu ärgern, blieb den Polizistinnen und Polizisten nicht: Im Auto fanden sie einen Personalausweis. Auf dem Foto konnten die Beamten eindeutig die abgebildete Person als Fahrer identifizieren. Den Mercedes, der ein Kennzeichen aus dem Kreis Mettmann hatte, stellten die Polizisten sicher. An der Wohnanschrift wurde niemand angetroffen. Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf. Im Laufe des Montagsabend meldeten sich noch Zeugen und auch weitere Geschädigte bei der Polizei, die den Tatverdächtigen gesehen, beziehungsweise durch seine Fahrweise gefährdet wurden. Auch hier ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat gegen den Tatverdächtigen. Was bereits durch eine Überprüfung der Papiere deutlich wurde: Der Besitzer des Personalausweises und mögliche Tatverdächtige hat keinen Führerschein mehr.

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