Landesgartenschau 2020

Leiter des katholischen Büros NRW besucht Laga-Garten Eden

Petra Bellinger, Lea Pasch, Heinrich Sperling (Laga gmbH), Stefanie Dormann, Lutz Zemke (Verein Eden) und der Leiter des Katholischen Büros NRW, Dr. Antonius Hamers sowie René Schneider im Garten Eden.

Petra Bellinger, Lea Pasch, Heinrich Sperling (Laga gmbH), Stefanie Dormann, Lutz Zemke (Verein Eden) und der Leiter des Katholischen Büros NRW, Dr. Antonius Hamers sowie René Schneider im Garten Eden.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Hoher Besuch in Kamp-Lintfort beim Verein Eden: Dr. Antonius Hamers besichtigte die Baustelle auf dem Laga-Gelände und kam ins Überlegen.

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Naja, einen Garten Eden stellt sich ein gottesfürchtiger Mann wohl anders vor. Dr. Antonius Hamers, der Leiter des katholischen Büros Nordrhein-Westfalen, war am Montag zu Besuch in Kamp-Lintfort und machte auf Einladung des Landtagsabgeordneten René Schneider auch eine Stippvisite beim Landesgartenschaubeitrag „Garten Eden 2020“, einem interreligiösen Projekt. Auf dem ehemaligen

Zechengelände sah der Priester – leere Hochbeete und karge Hainbuchenstecklinge vor dezember-grauem Himmel.

„Das macht mich jetzt aber neugierig, wie es im Frühling hier aussieht“, sagt Hamers, der bisher noch nie eine Gartenschau besucht hat, das im kommenden Jahr aber wohl ändern könnte. Denn Stephanie Dormann vom Verein Eden schilderte dem Gast aus Düsseldorf lebhaft, was ab Frühjahr die matschbraune Tristesse ablösen wird. In den Hochbeeten werden biblische Pflanzen wie Ginster, Oliven, Feigen und Kräuter und Gräser wachsen.

Der „Baum des Lebens“ spendet den Besuchern Schatten. Der olle, aber praktische Container verschwindet hinter einer Bühne. Stelen mit Sätzen aus der Schöpfung laden zu besinnlichen Momenten ein, ein Wasserspiel zur Entspannung. Gemütliche Ecken zum Ausruhen finden müde gewanderte Laga-Besucher. Feste Gebetszeiten und ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Schauspiel sind das weitere Angebot des interreligiösen Projekts.

Nun hatte Hamers ja schon laut darüber nachgedacht, noch einmal nach Kamp-Lintfort zu kommen, da hatte die umtriebige Pastoralreferentin Stephanie Dormann den Mann, der ab Ende Januar Domkapitular zu Münster sein wird, auch gleich am Wickel: „Dann könnten Sie doch auch gleich hier eine Predigt halten?“ Sagen wir es so: Die Adressen sind ausgetauscht.

Auch Laga-Geschäftsführer Heinrich Sperling war vor Ort, um dem Gast alles Wissenswerte über die Laga zu erzählen und mit sicheren Schritten an den größten Matschlöchern vorbeizuführen. „Dass Religionsgemeinschaften einen Beitrag zu Landesgartenschauen leisten, ist eine Tradition“, erklärte Sperling.

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