Kinderkunst

Kamp-Lintforter Kids machen die Galerie Schürmann bunt

Andreas Verfürth und Dezernent Christoph Müllmann schrauben die bunten Platten an, auf denen die Kinder gemalt haben. Rechts Kunsttherapeutin Andrea Much.

Andreas Verfürth und Dezernent Christoph Müllmann schrauben die bunten Platten an, auf denen die Kinder gemalt haben. Rechts Kunsttherapeutin Andrea Much.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  30 Kinder der Kita Wirbelwind haben auf Platten mit viel Fantasie bunte Bilder gemalt. Die hängen jetzt an einem besonderen Ort.

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„Der MSV-Spieler schießt gerade das 4:0. Und die Gelben auf dem Bild sind vom BVB“, erklärt Max das Bild, das er mit einem weiteren Max und Felix gemalt hat. Kinder haben eben Fantasie. Das grün-blaugelbe Bild mit einem

roten Schiedsrichter ist eines von 30 bunten Bildern, die seit Freitag im Hinterhof der Galerie Schürmann hängen. „Ich war es satt auf die weiße Wand zu gucken“, sagt Galerist Andreas Verfürth. Ideen von Künstlern, wie man hier Farbe ins Spiel bringen könnte, waren ihm entweder zu teuer oder zu verrückt. Da kamen ihm die Kleinen der Kita Wirbelwind gerade recht. Ihre fröhlichen und unbeschwerten Werke hat er im vergangenen Jahr in seiner Galerie ausgestellt und Gefallen daran gefunden.

Verfürth findet eine engagierte Mitstreiterin

So entstand die Idee zu dem Projekt. Mit Andrea Much, die einmal im Monat in jedes Haus des Wirbelwinds kommt und mit den Drei- bis Sechsjährigen malt, fand er eine engagierte Mitstreiterin.

Die Platten hat Andreas Verfürth bezahlt, die Kita stand für die besonderen Acrylfarben und Ölkreide gerade. Die knalligen Farben haben noch einen besonderen UV-Schutz bekommen, damit sie besonders lange das Leben an der Kolkschenstraße bunt machen. „Schon beim Aufhängen der ersten Bilder kamen Leute vorbei. Die haben die Farben fröhlich gemacht“, sagt Andreas Verfürth.

Eine Stunde haben die kleinen Künstler im Schnitt auf ihr Werk verwendet. Bei den Jüngsten ist natürlich noch nichts gegenständliches zu erkennen. „Aber die haben Spaß, Spuren zu hinterlassen“, erklärt Kunsttherapeutin Andrea Much.

Diese Galerie hat praktische Öffnungszeiten

Bei den Bildern der größeren Kinder kann man dann schon ein Auto erkennen, eine Sonne, einen Regenbogen oder das unvermeidliche Prinzessinnenschloss. Immer dabei im der Kita ist natürlich Max Malbär, der – ähnlich wie die Kinder in Aktion – ein ziemlich klecksiges T-Shirt trägt. Am Freitag zur „Ausstellungseröffnung“ aber hatten sich alle Kids schick gemacht, denn sie sind schon ziemlich stolz, dass ihre Bilder für alle zu sehen sind.

Andreas Verfürth ist die langweilige Wand los und hofft, dass der Mauerschmuck lange hält: „Diese Galerie ist 24 Stunden geöffnet, auch sonn- und feiertags.“

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