Kai Garben neuer Chef der Grafschafter Diakonie

Am Niederrhein.   Die Grafschafter Diakonie hat einen neuen Chef. Seit Anfang Februar ist Kai Garben Geschäftsführer neben Carsten van der Werth. Garben folgt auf Dietrich Mehnert, der 26 Jahre lang an der Spitze der Diakonie stand und Ende April altersbedingt ausscheidet.

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Die Grafschafter Diakonie hat einen neuen Chef. Seit Anfang Februar ist Kai Garben Geschäftsführer neben Carsten van der Werth. Garben folgt auf Dietrich Mehnert, der 26 Jahre lang an der Spitze der Diakonie stand und Ende April altersbedingt ausscheidet.

Kai Garben hat eine denkbar ungewöhnliche Ausbildung absolviert. Der gebürtige Hannoveraner ist Volljurist und Pfarrer, er war im Laufe seines Berufslebens Gemeindepfarrer und hatte Funktionen in anderen Diakonien inne, wobei die Kinder- und Jugendhilfe dort zu seinen Schwerpunkten gehörte.

Die „Grafschafter Diakonie, Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers“, bezeichnet der 51-Jährige als „Schatzkiste“. Die Organisation sei gut aufgestellt und verfüge über einen guten Ruf, der sich auch darin zeigt, dass fast alle Beschäftigten nicht nach Stellenausschreibungen, sondern nach Initiativbewerbungen eingestellt worden sind. „Das heißt, die Leute interessieren sich auf Grund der Empfehlungen unserer Mitarbeiter für die Grafschafter Diakonie“, sagt Dietrich Mehnert stolz.

Kai Garbe leitet mit der Diakonie eines der größeren Unternehmen am Niederrhein. Es hat gut 800 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von 37 Millionen Euro. Von der Ankündigung der künftigen Bundesregierung, 8000 Stellen in der Pflege zu schaffen, hält Garbe wenig. Vor allem, gebe es nicht genug Menschen, um die Stellen zu besetzen. Sein ironischer Kommentar: „Das ist ein nettes politisches Geschenk.“

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