Wirtschaft

Gute Stimmung beim Gewerbeparkfest in Neukirchen-Vluyn

Gucken, wie das Backen richtig geht.

Foto: Arnulf Stoffel

Gucken, wie das Backen richtig geht. Foto: Arnulf Stoffel

Neukrichen-Vluyn.   Am Samstag hat die Interessengemeinschaft der Unternehmen im Gewerbepark Neukirchen-Nord zum Fest geladen. Drei Herren aus Moers waren auch da.

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Es war ein Tag mit einigen Premieren: Rund 220 Aktionen hat die Interessengemeinschaft der Unternehmen im Gewerbepark Neukirchen-Nord für das gestrige Gewerbeparkfest organisiert. „So viel gab es noch nie“, freut sich Michael Ricks aus dem Veranstalterteam. Und das, obwohl die Organisatoren die Festfläche dieses Mal auf die Weserstraße, Raiffeisenstraße und auf Teile der Hochstraße begrenzt haben.

Alle zwei Jahre organisieren die ansässigen Unternehmen das Fest. Gut 20 der 70 hiesigen Firmen haben am Sonntag mitgemacht, ihre Türen geöffnet, potenzielle Kunden informiert und eigene kleine Aktionen vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem die Kunstschmiede Kinzel, Systembad van der Ende, Bertz Getränkeautomaten oder Kfz Spoljar. Die Werkstatt feierte 10-jähriges Bestehen und hatte dazu ein eigenes kleines Programm auf die Beine gestellt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Festes gab es eine große Bühne am Ende der Raiffeisenstraße. Hier luden „die drei Herren aus Moers“, das Musikertrio rund um Musikschulleiter Georg Kresimon, zum Mitsingen ein. „Auch sie haben heute eine kleine Premiere, denn sie treten erstmals draußen auf“, sagt Ricks. Nach nur kurzer Zeit trauten sich immer mehr Besucher an die Bühne heran.

Am Nachmittag nutzten Vereine und Gruppen wie die Püppchen der VLÜ-KA-GE oder die Musikschule die Bühne. Auf der Raiffeisenstraße herrschte den ganzen Tag über viel Betrieb. Hier waren es nicht die Firmen, sondern die Anwohner, die die Besucher anlockten: Zum Gewerbeparkfest gehört seit Jahren auch der Garagentrödelmarkt der Anwohner dazu. Viele haben vor ihren Haustüren und in den Einfahrten Tische aufgebaut und Kleidung, Spielzeug und kleine Antiquitäten verkauft.

„Dieses Fest stärkt das Gemeinschaftsgefühl zwischen Firmen und Anwohnern, das ist das Besondere“, sagt Ricks. Ebenfalls Premiere feierte die Biobäckerei Schomaker mit ihrem Biomarkt auf dem Außengelände. Rund 40 Stände, darunter Holzhandwerker, Bio-Wein- und Kräuterhändler hatten hier ihren Platz. Dazu gab es Führungen durch die Backstube.

Abseits der modernen Betriebe haben Mittelalter-Fans ihre Zelte aufgeschlagen. Auch das war eine Premiere. Chris Schulze, Inhaber von MSFF-Veranstaltungen, organisierte zwölf Stände, die das typische Handwerk und Leben von der Flammlachszubereitung bis hin zum Gaukler darstellten. Das war ein Vorgeschmack auf das große Mittelalterfest, das im Oktober auf der Wiese neben dem Averdunkshof stattfindet. Auch hier schlenderten Besucher entlang. Die Mittelaltermusiker und der Gaukler zogen begleitet von Pferden, auch durch die Straßen. „Dieses Jahr ist es wirklich gut besucht. Es macht Spaß, als Unternehmen mitzumachen. Der Mittelaltermarkt zieht noch einmal mehr Publikum an. So viel Betrieb habe ich lange nicht mehr beim Gewerbeparkfest erlebt“, sagte Jörn van der Ende.

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