Fridays for Future

Fridays for Future Neukirchen-Vluyn plant die nächste Demo

Schüler aus Moers, Neukirchen-Vluyn und den umliegenden Städten haben im September demonstriert.

Schüler aus Moers, Neukirchen-Vluyn und den umliegenden Städten haben im September demonstriert.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Die Aktivisten von Fridays for Future in Neukirchen-Vluyn planen die nächste Demonstration. Für den 29. November sind wieder Aktionen vorgesehen.

Die Organisatoren von Fridays for Future planen die nächste Demo. Am Freitag, 29. November, rufen sie zur Teilnahme am globalen Klimastreik auf. Nachdem am 20. September weltweit Millionen Menschen auf die Straße gegangen sind, um für den Klimaschutz zu demonstrieren, ist für den 29. November eine Neuauflage der weltweiten Demonstration geplant, an der sich auch die Neukirchen-Vluyner wieder beteiligen.

Um 15 Uhr geht es auf dem Vluyner Platz los. Dieses Mal wird es den folgenden Rundkurs geben: Die Demonstrationsstrecke geht den kompletten Vluyner Südring entlang. Auf der Wiese bei Trox soll es eine Zwischenkundgebung geben. Dann laufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Vluyner Nordring zurück zum Vluyner Platz.

„Wir fordern einen endgültigen Neustart mit einer wirksamen Klimapolitik, da auch wir eine lebenswerte Zukunft haben wollen und uns diese zusteht“, heißt es auf dem Instagram-Account der Gruppe. Die Mitstreiter von Fridays for Future werben darum, Freunde zu mobilisieren, Plakate zu malen und laut zu sein.

Orga-Team-Mitglied Antonia Leffers weist im Dialog mit der NRZ darauf hin, dass wieder alle Generationen einladen sind. Es sei wichtig, dass auch Erwachsene teilnehmen. Klimaschutz gehe jeden etwas an. Und man könne das Pariser Klimaschutzabkommen nicht ignorieren. Antonia Leffers kritisiert die Pläne, in Datteln ein neues Kohlekraftwerk ans Netz zu lassen. „Dies ist das genaue Gegenteil von dem, was die Politik tun soll.“

Darüber hinaus kündigt die Schülerin an, dass die Verwaltung eingeladen werden soll, mit zu demonstrieren. Oft werde gesagt, dass man kaum etwas tun könne. „Daher müssen wir als Kommune zusammenstehen und direkt an die Regierung appellieren“, betont sie. Die Aktivisten hatten Ende September ihr bisher größtes Programm auf die Beine gestellt: #week4climate. Eine Woche lang hatten sie täglich eine Aktion: etwa Vorträge, eine Müllsammelaktion und einen symbolischen Tod.

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