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Erfolg für Plakate von Studenten der Hochschule Rhein-Waal

Der Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal.

Der Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Zwei Studenten aus Moers und Rheinberg landen beim Plakatwettbewerb der Frankfurter Buchmesse unter den Top Ten. Mit ungewöhnlichen Ideen ...

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Der Bachelorstudiengang Information and Communication Design der Hochschule Rhein-Waal hat es beim Plakatwettbewerb der Frankfurter Buchmesse mit zwei Studierenden erneut unter die Top Ten geschafft: der Rheinberger Philip Martin Pothfelder und Henri Morschek aus Moers, beide aus dem zweiten Semester, konnten die Jury überzeugen.

Den Ideen der Teilnehmenden sind dabei keine Grenzen gesetzt. Zur Teilnahme eingeladen sind ausschließlich Hochschulklassen. Pro teilnehmende Hochschule können maximal 20 Plakatentwürfe eingereicht werden. Tonalität sowie visueller Stil sind freigestellt – dem kreativen Spiel sind somit keine Grenzen gesetzt. Lediglich die Logos der Buchmesse, des Kulturamts der Stadt Frankfurt, das Wettbewerbslogo sowie das Logo des Gastlandes – in diesem Jahr ist es Norwegen – müssen in angemessener Weise integriert werden.

Geldpreise für die drei Erstplatzierten

Insgesamt haben sich 16 Hochschulen mit gestalterischen Studiengängen, unter anderem die Hochschule Rhein-Waal, an dem Wettbewerb beteiligt. Eine fünfköpfige Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Frankfurter Buchmesse, dem Organisationskomitee des Ehrengasts 2019, dem Museum Angewandte Kunst Frankfurt, dem Kulturamt der Stadt Frankfurt und der Design-Agentur Michael Eibes Design kürte jetzt die besten zehn Entwürfe. Die drei Erstplatzierten werden mit Geldpreisen bedacht. Alle zehn Motive sind als Postkarten bei der Frankfurter Buchmesse erhältlich und im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse zu sehen. Das Museum Angewandte Kunst stellt sie im Foyer aus.

„Fiskeren Fritz“

Pothfelder kann sich über einen mit 1.000 Euro dotierten zweiten Platz freuen. Sein Plakat nahm den deutschen Zungenbrecher „Fischers Fritz“ als Ausgangspunkt seiner Arbeit: „Fiskeren Fritz“ steht in nüchterner Typographie auf hellblauem Grund. Gestalterisch unterlegt durch einen Fisch, verknüpft sein Entwurf spielerisch Vertrautes mit Unbekanntem. Die Begründung der Jury: „Die dadaistisch anmutende Übertragung eines deutschen Zungenbrechers ins Norwegische und die konsequente Gestaltung hat überzeugt.

Das Plakat von Morschek zeigt einen aus einzelnen schwarzen Linien aufgebauten Fjord. Die rotgefärbte Zeile „Read between the lines“ schafft eine hintergründige Verbindung zur Literatur.

Seit ihrer ersten Teilnahme an dem Plakatwettbewerb im Jahr 2015 war die Hochschule Rhein-Waal bislang in jedem Jahr erfolgreich. Dabei konkurrieren ihre Studierenden aus dem zweiten Semester stets mit Wettbewerberinnen und Wettbewerbern der anderen Hochschulen aus höheren Semestern.

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