Moers

Enni aus Moers saniert Leitungen in Palästina

Die Enni-Zentrale in der Stadtmitte von Moers.

Die Enni-Zentrale in der Stadtmitte von Moers.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers  Die Enti Stadt & Service aus Moers will in der palästinensischen Stadt Beitunia eine Wasserleitung sanieren.

Schon seit mehreren Jahren gibt es in Moers Bestrebungen, in der palästinensischen Stadt Beitunia eine Wasserleitung zu sanieren. Jetzt informierte Enni-Vorstand Lutz Hormes über den Stand der Dinge.

Erste Kontakte nach Beitunia knüpften Hormes und der Bürgermeister Christoph Fleischhauer auf einer Tagung zur Wasserwirtschaft 2016. Ein Jahr später informierte sich eine Delegation aus Beitunia in Moers über Wassergewinnung, Aufbereitung und den Umgang mit Schmutzwasser. Die 38.000-Einwohner-Stadt in der Nähe von Ramallah hat Probleme mit der Wasser-Infrastruktur.

Die Enni Stadt & Service aus Moers will hier mit einer Projektpartnerschaft helfen. Die Projektarbeit läuft bereits seit Anfang 2020, wie Lutz Hormes jetzt informiert. Im Mittelpunkt steht eine rund vier Kilometer lange Trinkwasserleitung in das Zentrum von Beitunia, die bis Anfang kommenden Jahres gebaut werden soll.

Für das Projekt gibt es laut Hormes eine Förderung von 204.000 Euro, die Enni investiere 23.000 Euro. Im vergangenen Jahr habe es bereits eine Umfrage unter den Menschen in Beitunia über den Umgang mit Trinkwasser, Abwasser und Abfall gegeben, aus der viele Hinweise für die Projektarbeit entstanden seien.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben