Demenz: Wenn Partner oder Eltern ins Heim müssen

Moers.   Gesprächskreise für pflegende Angehörige bietet Albert Sturtz von der Fachberatung Demenz der Grafschafter Diakonie seit vielen Jahren an. Meist reißt der Kontakt jedoch ab, wenn die Teilnehmer ihre Angehörigen nicht mehr zu Hause pflegen können und sie in einem Heim untergebracht haben. „Ihnen fehlt so aber die Möglichkeit zum Austausch und ein Ort, an dem sie sich ihre Probleme von der Seele reden können“, sagt Albert Sturtz.

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Gesprächskreise für pflegende Angehörige bietet Albert Sturtz von der Fachberatung Demenz der Grafschafter Diakonie seit vielen Jahren an. Meist reißt der Kontakt jedoch ab, wenn die Teilnehmer ihre Angehörigen nicht mehr zu Hause pflegen können und sie in einem Heim untergebracht haben. „Ihnen fehlt so aber die Möglichkeit zum Austausch und ein Ort, an dem sie sich ihre Probleme von der Seele reden können“, sagt Albert Sturtz.

Schuldgefühle, aber auch Einsamkeit seien trotz regelmäßiger Besuche häufige Befindlichkeiten. „Ihr Tag war so sehr von der Pflege und dem engen Kontakt mit dem Angehörigen bestimmt, dass mancher in ein tiefes seelisches Loch fällt“, erläutert Sturtz. Für die Angehörigen sei es daher wichtig, über ihre Gefühle sprechen zu können. Deshalb sei der Gesprächskreis für sie sinnvoll.

Im Frühjahr traf sich der Gesprächskreis zum ersten Mal im Rudolf-Schloer-Stift, Kranichstraße 1. Bis Jahresende werden noch vier Termine angeboten. Der nächste ist am 30. August von 17 bis 18.30 Uhr.

Angesprochen sind alle Männer und Frauen, die einen Angehörigen im Pflegeheim, gleich welchen Trägers, untergebracht haben.

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