Soziales

Das Integrationskonzept Neukirchen-Vluyn ist online abrufbar

Außenansicht eines der beiden neuen Flüchtlingsunterkünfte Am Hugengraben 5b.

Foto: Volker Herold

Außenansicht eines der beiden neuen Flüchtlingsunterkünfte Am Hugengraben 5b. Foto: Volker Herold

Neukirchen-Vluyn.   In der Sitzung des Sozialausschusses ist auch über die Situation der Flüchtlinge gesprochen worden. Problem: Es gibt nicht genug Wohnungen.

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Die aktuelle Fassung des Integrationskonzeptes ist seit dem gestrigen Montag auf der städtischen Website abrufbar. Im November des vergangenen Jahres ist der Entwurf in der Sitzung des Sozialausschusses vorgestellt worden, seitdem wurden weitere Anregungen eingearbeitet.

Das Konzept spreche jene an, die „sich sozial in unserer Stadt engagieren möchten und bietet Betroffenen einen Überblick über Angebote und Leistungen, die sie in Anspruch nehmen können“, heißt es im Vorwort. Es befasst sich mit Themen wie Deutsch lernen, frühkindlicher Erziehung, Sprachförderung, Bildung, Wohnen, Erwerbstätigkeit sowie Gesundheit und Versorgung im Alter.

Das Konzept hat die Stadt mit der Grafschafter Diakonie – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers erstellt. „Wir verstehen es als lebendiges Werk“, sagte die Erste Beigeordnete Margit Ciesielski am Montagabend in der Sitzung des Sozialausschusses.

Aktuelle Zahlen liegen vor

In der Sitzung wurden darüber hinaus aktuelle Zahlen in Neukirchen-Vluyn lebender Flüchtlinge vorgestellt. Mit Stand vom 31. Januar sind es 441 Personen, davon 305 Männer und 136 Frauen. 57 Paare sind vermerkt.

Wie die Erste Beigeordnete mit Blick auf die Kosten sagte, ist in einer Prognose von einer Verbesserung von rund 900 000 Euro auszugehen. Das liege an mehr Erträgen wie höheren Landeszuweisungen von rund 500 000 Euro sowie geringeren Umlagen im Gebäudemanagement. „Es ist erst noch eine Prognose“, betonte Ciesielski.

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres wolle sich die Verwaltung mit der strategischen Unterbringung der geflüchteten Menschen beschäftigen. In dieser Hinsicht werde man auch das Gespräch mit der Politik suchen.

Margit Ciesielski verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass das bereits verlängerte Mietverhältnis für die angemieteten Gebäude auf dem CJD-Gelände Ende des Jahres ausläuft. Am Hugengraben seien die neuen Gebäude errichtet.

Keine Zuweisungen bis Ende Februar

Die Erste Beigeordnete stellte klar, dass gerade für Einzelpersonen, die aus den Unterkünften ausziehen wollen, nicht genügend Wohnraum in Neukirchen-Vluyn zur Verfügung stehe.

Wie es in der Vorlage für den Ausschuss heißt, beträgt die gesetzliche Erfüllungsquote der Stadt mit Stand Ende Januar 90,52 Prozent. Aktuell erfolgten nur Zuweisungen an Kommunen, deren Quote unter 90 Prozent liege, heißt es weiter. Bis Ende Februar sei voraussichtlich nicht mit neuen Zuweisungen zu rechnen.

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