Schule

Darum sind Ferien in Neukirchen-Vluyn nicht für alle gleich

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Symbolbild.

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Foto: Jens Büttner / picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Neukirchen-Vluyn.  Gerade genießen die Schülerinnen und Schüler die Sommerferien. Keine Hausaufgaben, keine Prüfungen. Für manche Kinder sind es besondere Ferien.

Gerade haben die Sommerferien begonnen, etliche Kinder freuen sich auf weitere Wochen ohne Hausaufgaben und lästiges Einmaleins. Dafür mit Urlaubsfahrten, Besuchen im Schwimmbad und Eis essen. 274 junge Menschen dürften allerdings schon jetzt das Ende der Ferien herbeisehnen. Nach den Ferien beginnt für sie die Grundschulzeit. Eine neue Phase ihres Lebens. Der neue Ranzen steht womöglich schon gepackt im Kinderzimmer.

An der Gerhard-Tersteegen-Schule starten nach Stadtangaben 72 neue Grundschülerinnen und -schüler, an der Pestalozzischule sind es 82, an der Antonius-Grundschule werden 57 I-Dötze die Schulbank drücken und an der Friedensreich-Hundertwasser-Schule 63. Damit sind deutlich mehr I-Dötze unterwegs, als Stadt und Politik im Sommer des vergangenen Jahres prognostiziert hatten, als über die Eingangsklassen befunden worden ist. Seinerzeit rechnete man noch mit 247 Einschulungen.

Im Juni dieses Jahres hatten die Mitglieder des Fachausschusses die Zahlen für das folgende Schuljahr 2023/24 auf dem Tisch. Ausgangspunkt für die Diskussion war ebenfalls eine Prognose der Schülerzahlen, über die bereits 2019 im Zuge des anlassbezogenen Schulentwicklungsplans gesprochen worden ist.

Dieser Prognose folgend ist für den kommenden Sommer mit 233 Einschulungen zu rechnen. Davon ausgehend hat die Politik befürwortet, dass es an der Antoniusschule zwei Eingangsklassen geben soll, an der Tersteegen-Grundschule vier und an der Pestalozzi-Grundschule zwei. Für die Hundertwasser-Schule sind insgesamt 125 Kinder der Schuleingangsphase zuzuordnen, das heißt, es ist aufgrund der besagten Basis von etwa 56 I-Dötzen auszugehen.

Allerdings: „Es gibt Anlass, diese Zahlen noch einmal zu überprüfen“, sagt Stadtsprecherin Sabrina Daubenspeck. Das werde im Herbst passieren. So müsse man beispielsweise schauen, wie viele ukrainische Kinder im kommenden Jahr noch in Neukirchen-Vluyn sind, die dann schulpflichtig werden. Es geht aber auch um die generelle Verdichtung und den Zuzug von Familien mit schulpflichtigen Kindern.

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