Jugendmedientage in Moers

Darum geht es bei den Jugendmedientagen in Moers

Lena Brandau, Britta Dietrich-Aust und Mark Bochnig-Mathieu stellen das Programm der Moerser Jugendmedientage vor.

Lena Brandau, Britta Dietrich-Aust und Mark Bochnig-Mathieu stellen das Programm der Moerser Jugendmedientage vor.

Foto: Arnulf Stoffel

Moers.   Kreativität ist vom 2. bis 8. November gefragt. Am Ende treffen Experten auf Experten. Einige sind dabei noch sehr jung — aber kompetent.

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Den Gebrauch von neuen Medien muss man Kindern und Jugendlichen eigentlich nicht mehr erklären. Der heutigen Generation wurde das Smartphone sozusagen in die Wiege gelegt. Wohl aber wichtig ist der Umgang damit. Datenschutz oder Cybermobbing sind nur zwei der weiterführenden Themengebiete. Unter anderem darum geht es bei den Jugendmedientagen in Moers vom 2. bis 8. November, die nun im zweiten Jahr stattfinden — und im Vergleich zur ersten Auflage deutlich gewachsen sind.

Neun Projekte bieten Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers, die Grafschafter Diakonie und die Drogenhilfe Moers als Veranstalter in der übernächsten Woche an. Die Kooperation besteht bereits seit 2012. „Damals“, erinnert sich Drogenhilfe-Mitarbeiterin Britta Dietrich-Aust, „war ein großes Thema innerhalb der Gesellschaft, dass Kinder zu viel vor dem Computer hängen.“ Da dies in Zusammenhang mit Sucht und Abhängigkeit gebracht wurde, landeten Eltern bei der Drogenhilfe. Die Aufgaben wurden immer zeitintensiver, so dass zur Unterstützung ein Netzwerk aus verschiedenen öffentlichen Einreichtungen entstanden ist, welches heute in Kooperation die Jugendmedientage stemmt.

Kreativität steht beim Workshop im Fokus

Dabei geht es zum Beispiel um die Verbindung von virtueller und realer Welt, wie beim Workshop „Minecraft 3D Druck“. Im Videospiel „Minecraft“ können aus Bausteinen ganze Welten erschaffen werden. Mithilfe des 3D-Druckers werden sie real. Was im Fokus steht: Kreativität. Das ist den Organisatoren um Mark Bochnig-Mathieu wichtig. „Außerdem legen wir wert darauf, dass die Projekte gebündelt und konzentriert in einer Woche stattfinden“, sagt er. Das gilt für alle Veranstaltungen bis auf den Rap-Workshop, der bereits von Montag bis Mittwoch angeboten wurde. Hinterher wollte man sich die Ergebnisse gemeinsam anschauen.

Das wird unter anderem beim Moerser Medientag am Freitag, 9. November, passieren. Diese Fachveranstaltung hat „Digitalisierung im Fokus von Jugendarbeit und Schule“ zum Thema. „Wir wollen Experten mit Experten zusammenbringen“, sagt Lena Brandau vom Kinder- und Jugendbüro. Die Jugendlichen bringen hier ihre moderne Medienkompetenz im Austausch mit Pädagogen ein. Im Vorjahr kamen zu der Veranstaltung, die vom Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefördert wird, fast 100 Gäste. „Die Perspektive könnte bald sein“, sagt Dietrich-Aust, „den ganzen Kreis Wesel zu erreichen.

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