Gesundheit

Chinesische Medizin im St. Josef: So hilft Frau Yang

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Moers.  Ab sofort setzt die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Josef Krankenhaus auf eine ganzheitliche Behandlung ihrer stationären Patientinnen. Frau Lu Yang verstärkt das Team von Chefarzt Dr. Jens Pagels.

Lu Yang absolvierte in China sowohl ein Studium der traditionellen chinesischen als auch ein Studium der „westlichen“ Medizin und war 16 Jahre leitende Ärztin für chinesische Medizin in der Provinz Jiangxi. Seit mehreren Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Duisburg und praktiziert in eigener Privatpraxis.

Chefarzt Dr. Pagels holte sie jetzt nach Moers und äußert sich begeistert über die Zusammenarbeit: „In der sinnvollen Kombination der Methoden der beiden verschiedenen medizinischen Systeme liegt sehr häufig der Schlüssel zur erfolgreichen Therapie für die Patientinnen.“ Zu Frau Yangs Behandlungsrepertoire zählen die Akupunktur/Akupressur, die Moxibustion, die chinesische Kräuterheilkunde, die chinesische Ernährungslehre, die Tuina-Massage und das Tai Chi. Mit diesen Methoden unterstützt sie das moderne Behandlungskonzept der Klinikärzte bei vielen Frauenkrankheiten, zum Beispiel bei der Behandlung von Unterbauchschmerzen, Endometriose, Blutungen und Tumorerkrankungen. Auch bei Komplikationen in der Schwangerschaft, bei vorzeitigen Wehen, vorzeitigem Fruchtblasensprung, bei Steißlage des Kindes und anderen Problemen kann die traditionelle chinesische Medizin den schwangeren Patientinnen weiterhelfen, betont Lu Yang.

Besuch am Krankenhausbett

Zunächst wird Lu Yang jeden Mittwoch in die Klinik kommen. Alle stationären Patientinnen, die entsprechendes Interesse angemeldet haben, werden am Bett besucht. Nach ausführlichem Gespräch und in Absprache mit den behandelnden Klinikärzten und Hebammen beginnt die Behandlung recht rasch und endet mit der Entlassung aus der stationären Behandlung.

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